LR Gerhard Köfer: Polit-Kasperltheater um Kärnten Werbung schadet dem Tourismusstandort

Klagenfurt (OTS) - Die aktuellen politischen Diskussionen rund um die Ausschreibung des Geschäftsführerpostens passen wunderbar ins Bild der Kärnten Werbung, die seit Jahren unter massivem politischen Einfluss leidet. Zu diesem Schluss kommt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer: „Es mutet schon eigenartig an, dass die aktuelle Ausschreibung der Geschäftsführerstelle beinahe gleichlautend ist mit jener, die der ersten Bestellung des aktuellen Geschäftsführers zugrunde lag. Die Koalition tut sich sichtlich schwer den Verdacht auszuräumen, dass sich personell nichts ändern darf.“ Köfer stößt sich in der Ausschreibung vor allem auch an der Formulierung, wonach Erfahrung im Eingehen von Kooperationen mit der Österreich Werbung als fachliche und persönliche Anforderung genannt wird: „Das könnte für mögliche hochqualifizierte Bewerber einen Ausschließungsgrund darstellen.“

Um den politischen Einfluss, der seit Jahren auf die Kärnten Werbung ausgeübt wird, einzudämmen, verlangt Köfer eine ergebnisoffene Debatte darüber, ob die Kärnten Werbung in ihrer aktuellen Form überhaupt weiter bestehen soll: „Derzeit ist es realpolitisch so, dass vor allem von Seiten des jeweiligen Tourismusreferenten der Gesellschaft ins Handwerk gepfuscht wird und die Kärnten Werbung auch für politische Fehlentscheidungen gerade stehen muss. Sollten die Agenden der Kärnten Werbung in die Landesverwaltung und die entsprechende Fachabteilung eingegliedert werden, wäre die Verantwortungslage zukünftig klar und eindeutig geregelt.“ Für Köfer wäre auch die vollständige Privatisierung der Kärnten Werbung eine ernsthafte Möglichkeit: „So würden einzig und alleine die betroffenen Unternehmer selbst über die Geschicke und über die Schwerpunkte entscheiden und bestimmen können.“ Die Privatisierung würde auch die Chance eröffnen, dass die Kärnten Werbung aus der politischen Geiselhaft befreit wird.

Köfer zeigt zudem auf, dass das Land Kärnten offenbar bei der Ausstellung der entsprechenden Bescheide und der Einhebung der Tourismusabgabe weiter massiv säumig sei: „Uns wurde die Information zugespielt, dass es aktuell ein Loch von mehreren Millionen Euro geben soll.“ Um hier völlige Klarheit zu erlangen, wird das Team Kärnten eine entsprechende Landtagsanfrage einbringen.

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