- 24.02.2017, 12:11:59
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?
Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Pilz und Doskozil aktuell vorne.
Utl.: Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Pilz und
Doskozil aktuell vorne. =
Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking
heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto
erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von
Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen
Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten
zeigen, wer die mediale Bühne von 17.02.2017 bis 23.02.2017 am
stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich
gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.
Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche
Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ).
Am Ende der vergangenen Woche stattete Kern Serbien einen offiziellen
Besuch ab. Bei seinem Treffen mit Ministerpräsident Aleksandar Vucic
betonte Kern Österreichs „maximales Interesse“ an einer „konsequenten
EU-Beitrittsperspektive“ Serbiens. "Wir sehen Serbien als natürlichen
Partner der EU", so der österreichische Regierungschef.
Am Dienstag wurde im Ministerrat der Beschäftigungsbonus beschlossen,
von dem sich die Regierung große Effekte erwartet. Zwei Milliarden
Euro sind dafür budgetiert, Bundeskanzler Kern und Vizekanzler
Mitterlehner (ÖVP) gehen von der Schaffung von bis zu 160.000 neuen
Arbeitsplätzen aus. Gleichzeit verteidigte Kern die Beschränkung der
Maßnahme auf Jobeinsteiger „mit Wohnsitz in Österreich“. Er geht
davon aus, dass die Regelung europarechtlich halten wird, und verwies
dabei auf die umstrittene deutsche Pkw-Maut, die von Brüssel
akzeptiert worden sei. Die Reaktionen der Opposition fielen
unterschiedlich aus. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sprach von
einem „löblichen Versuch“. Die Neos kritisierten den
Beschäftigungsbonus als EU-feindlich. Das Team Stronach fürchtet,
dass ein „bürokratisches Ungeheuer“ gezüchtet werde.
Thema der Woche war die Strafanzeige gegen Airbus Defence und die
Eurofighter Jagdflugzeug GmbH wegen des begründenden Verdachts auf
Betrug und irrlistige Täuschung beim Eurofighter-Verkauf an die
Republik Österreich. Am Donnerstagvormittag verkündete das
Kanzleramt, dass "auf Ersuchen von Verteidigungsminister Hans Peter
Doskozil der Nationale Sicherheitsrat zum Thema Luftraumüberwachung
einberufen" werde. "Ich möchte dem dringenden Wunsch nach
Detailinformationen zur Strafanzeige und dem Vergleich aus 2007 sehr
gerne nachkommen und werde daher diesem hochrangigen Gremium die
diesbezüglichen Unterlagen vorlegen", so Bundeskanzler Kern.
Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der burgenländische
Landesrat Norbert Darabos (SPÖ) auf Position sechs im Ranking.
Der ehemalige Verteidigungsminister wies die Kritik an seiner
Verhandlungsführung rund um den Eurofighter-Vergleich im Jahr 2007
zurück. Er stehe zum damaligen Kompromiss, statt Kampfflugzeugen der
Tranche 2 solche aus der Tranche 1 zu kaufen. Letztere sei so gut wie
die erste gewesen, so Darabos im ORF-„Report“. Gleichzeitig betonte
Darabos, er habe weder dem Hersteller im Jahr 2007 eine "Rutsche
gelegt", noch sei es Teil des Deals mit EADS gewesen, den U-Ausschuss
abzudrehen. Ob und wann es zu einer Neuauflage des Eurofighter
U-Ausschusses kommt steht noch nicht fest. ÖVP-Generalsekretär Werner
Amon ist "grundsätzlich für eine Untersuchung". Er forderte
Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) auf, den vom
damaligen Minister Norbert Darabos im Jahre 2007 ausverhandelten
Vergleichsvertrag mit dem Jet-Hersteller "auf den Tisch" zu legen.
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