Steirische Fische sind gesunde Alternative zu Meeres- und ausländischen Fischen

Neben fettarmen Karpfenfilets sind heimische Saiblinge besonders beliebt

Graz (OTS) - Fische aus der Region sind garantiert frisch und haben kurze Transportwege. Sie sind eine gesunde Alternative zu Meeres- sowie importierten Fischen. Die 400 steirischen Teichwirte haben in den vergangenen 14 Jahren viele Millionen Euro investiert - beispielsweise in Teichanlagen und Hälterungen - damit sie ganzjährig ab Hof und auf den Bauernmärkten frischen Fisch küchenfertig und grätenfrei anbieten können. Erkennbar sind diese heimischen Fische an der Marke "Steirerfisch". Sie garantiert frische Qualität und 100%ige heimische Herkunft. 

Sehr beliebt in der Steiermark - die fettarmen Karpfen 

Der beliebteste Fisch in der Steiermark ist der Karpfen. Er hat einen Fettgehalt von nur 5% im Filet und ist somit auch fettärmer als Lachs oder Forelle. Dies hängt auch mit der Fütterung zusammen. Der Karpfen wird neben dem natürlichen Futter vorwiegend mit Gerste und heimischem Ölkuchen gefüttert. Dass Karpfen letteln, das gehört der Vergangenheit an. Denn die steirischen Teichwirte betreiben die Fischhaltung höchst professionell - ihre Karpfen hältern sie extra zwei Wochen in frischem Wasser. 

Vielfalt im Teich spiegelt die steirische Fisch-Vielfalt wider 

Die heimischen Teichwirte halten und füttern ihre Fische sehr naturnah, verschiedene Fischarten bilden eine Teichgemeinschaft. Daraus ergibt sich auch die Vielfalt der angebotenen verarbeiteten und frischen Fische. So tummeln sich in den heimischen Teichen beispielsweise auch Wildkarpfen, Störe, Amure, Forellen, Lachsforellen, Saiblinge sowie Bachforellen. 

Heimische Fische werden immer beliebter 

Heimische Fische sind so gefragt wie noch nie. Erhältlich sind sie bei rund 70 Fisch-Direktvermarktern sowie auf 30 heimischen Bauernmärkten. Jährlich werden in der Steiermark rund 600 t Karpfen von den heimischen Teichwirten angeboten. 500 t werden direkt auf den Bauernmärkten oder ab Hof verkauft, nur 100 t kommen in den Großhandel. 

Teichwirte wollen ausweiten - große bürokratische Hemmnisse 

Die Selbstversorgung mit Süßwasserfischen liegt aktuell bei 34%. Die heimischen Teichwirte wollen diesen bis 2020 gemäß Aquakulturstrategie des Landeswirtschaftsministeriums auf 60% erhöhen. "Doch das ist mit den bestehenden Rahmenbedingungen sehr schwierig", unterstreicht Helfried Reimoser, Geschäftsführer des steirischen Teichwirteverbandes. Und weiter: "Um ein Wasserrecht zu bekommen oder dieses zu erweitern, sind die bürokratischen Hürden oft unüberwindbar und die Verfahrensdauer unzumutbar lang, was zusätzlich enorme Kosten verursacht." Große Probleme haben die heimischen Teichwirte auch mit den Beutefängern wie Fischottern oder Kormoranen, die sich ohne natürliche Feinde extrem vermehren, viele Fische verwunden oder die Teiche teils plündern und so der Natur sowie den Teichwirten großen Schaden zufügen. 

Gesund: Fische aus der Fischsauna 

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fischen steigt. Seit 2013 pendelt er um die 8 kg. 2010 lag er noch bei 7,3 kg. Am gesündesten sind fangfrische Fische gedämpft - also aus der Fischsauna. Ebenso wertvoll sind sie pochiert und als Fischsuppe mit viel Wurzelgemüse. Der Teichwirteverband, bietet Fischseminare sowie Koch- und Räucherkurse an. Kontakt: www.teichwirteverband.at, 0664/602596-4230. (Schluss) 

  


Rückfragen & Kontakt:

Mag. Rosemarie Wilhelm
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsreferat
Landwirtschaftskammer Steiermark
Hamerlinggasse 3, 8010 Graz
Tel.-Nr. +43/316/8050-1280, Fax.-Nr. +43/316/8050-1512
Mobil: +43/664/1836360
E-Mail: rosemarie.wilhelm@lk-stmk.at
Web: http://www.stmk.lko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIM0003