- 23.02.2017, 15:52:19
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- OTS0211
Bund unterstützt Ski-WM Bewerbung in Saalbach-Hinterglemm
Haslauer und Berthold: Zustimmung zu Aufteilungsschlüssel / Gemeinsame Arbeitsgruppe prüft Kosten / Grundsatzzusage noch vor Ende April
Utl.: Haslauer und Berthold: Zustimmung zu Aufteilungsschlüssel /
Gemeinsame Arbeitsgruppe prüft Kosten / Grundsatzzusage noch
vor Ende April =
Salzburg (OTS) - (LK) Landeshauptmann Wilfried Haslauer und
Sportlandesrätin Martina Berthold präsentierten heute, Donnerstag,
23. Februar, Bundesminister Hans Peter Doskozil das Projekt für die
Bewerbung der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm für die Alpine
Ski-Weltmeisterschaft 2023. Mit dabei waren die
Nationalratsabgeordneten Peter Haubner und Walter Bacher,
ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Landesskiverbandspräsident Bartl
Gensbichler, Saalbachs Bürgermeister Alois Hasenauer und weitere
Vertreterinnen und Vertreter aus Saalbach-Hinterglemm.
Bundesminister Doskozil betonte, dass der Bund voll hinter der
Bewerbung Saalbachs stehe und mit der Aufteilung der Kosten im
Verhältnis 40 Prozent Bund, 40 Prozent Land Salzburg und 20 Prozent
Gemeinde Saalbach einverstanden sei. In einer gemeinsamen
Arbeitsgruppe zwischen Bund, Land Salzburg, Gemeinde Saalbach und dem
Österreichischen Skiverband (ÖSV) wird das Budget nun auf WM-Relevanz
plausibilisiert. Nach Abschluss dieser Plausibilisierung ist eine
Grundsatzzusage noch vor dem Ende der Bewerbungsfrist Ende April
geplant, so dass der ÖSV in die Lage versetzt wird, fristgerecht die
Bewerbung für die WM einzureichen.
"Ich danke Bundesminister Doskozil für seine Unterstützung dieser für
das Land Salzburg so wichtigen Veranstaltung. Wir haben in den
vergangenen Jahren bewiesen, dass wir große Ski-Events veranstalten
können. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Konzept einer
nachhaltigen Weltmeisterschaft der kurzen Wege auch die relevanten
Gremien des Internationalen Skiverbandes FIS überzeugen können",
sagte Landeshauptmann Haslauer und bedankte sich sowohl beim ÖSV
unter der Führung von Präsident Schröcksnadel als auch bei den
Vertreterinnen und Vertretern von Saalbach-Hinterglemm für die
überzeugende Präsentation und Unterstützung.
"Mit Saalbach-Hinterglemm bewirbt sich wieder eine Region aus
Österreich gemeinsam mit dem ÖSV für die Ausrichtung einer WM. Wir
befürworten und unterstützen diesen Schritt voll und ganz im Rahmen
unserer Möglichkeiten. Grundlage für eine endgültige Entscheidung ist
eine seriöse Aufstellung der geplanten Investitionen", sagte
Bundesminister Doskozil.
Erfreut zeigte sich Sportlandesrätin Berthold, "dass auch der Bund
die überzeugende Bewerbung von Saalbach-Hinterglemm mitträgt. Wichtig
im Salzburger Konzept ist die Nachhaltigkeit der Ski-WM. So wird
sowohl auf die langfristige Förderung des Jugendsports als auch auf
die Durchführung der Bewerbe als Green Event großen Wert gelegt."
Auch Bürgermeister Hasenauer und Landesskiverbandspräsident
Gensbichler zeigten sich erfreut über den Gesprächsverlauf: "Wir
können voller Zuversicht gemeinsam mit dem ÖSV die Bewerbung
finalisieren und hoffen auf den Zuschlag im Mai 2018."
Garantieerklärung vom Landtag einstimmig beschlossen
Bereits im Juni 2016 beschloss der Salzburger Landtag einstimmig eine
Vorlage der Landesregierung für die Abgabe einer
Finanzierungszusicherung beziehungsweise Garantieerklärung zugunsten
der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm für die WM-Bewerbung. Diese Zusage
betrifft Ausgaben für notwendige Infrastrukturmaßnahmen im Ausmaß von
40 Prozent, höchstens jedoch bis zu 20 Millionen Euro. Voraussetzung
ist, dass der Bund ebenfalls 40 Prozent und die Gemeinde
Saalbach-Hinterglemm die verbleibenden 20 Prozent des
Investitionsvolumens fördern. Die Zusage kann von der Landesregierung
auch für eine Bewerbung von Saalbach-Hinterglemm für die Ski-WM 2025
oder 2027 erstreckt werden, falls die Bewerbung für die Ski-WM 2023
scheitert.
WM wird ökologisch nachhaltig sein
Voraussetzung für die Unterstützung ist weiters ein
Veranstaltungskonzept im Sinne eines "Green Event". Darin enthalten
sind beispielsweise ressourcensparende Konzepte für Energie,
Material- und Abfallmanagement, Mobilität und Barrierefreiheit, aber
auch für bestmögliche regionale Wertschöpfung. Insgesamt ist
anzustreben, mit der bestehenden sportlichen Infrastruktur
auszukommen. Für neu zu schaffende Einrichtungen ist auf
Landschaftsschonung und langfristige Nutzungskonzepte zu achten.
Das Bewerbungsbudget beträgt 1,8 Millionen Euro und wird je zu einem
Drittel von der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm, dem Tourismusverband
Saalbach-Hinterglemm und den Bergbahnen, vertreten durch die
Hinterglemmer Bergbahnen GmbH und die Saalbacher Bergbahnen GmbH,
getragen. 170223_51 (grs/jus)
Weitere Informationen: Christian Blaschke, Büro Landeshauptmann
Wilfried Haslauer, Tel.: +43 664 5917126, E-Mail:
[email protected], und Philipp Penetzdorfer, Büro
Landesrätin Martina Berthold, Tel.: +43 662 8042-4888, E-Mail:
[email protected].
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