„Thema“ am 20. Februar: Totes Baby – Eltern unter Mordverdacht

Außerdem: Die neue Opernball-Lady – Maria Großbauer im Porträt

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 20. Februar 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Totes Baby – Eltern unter Mordverdacht

Maximilian aus St. Pölten wurde nur drei Monate alt. Ein Schädel-Hirn-Trauma gilt als vorläufige Todesursache. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordverdachts gegen die Eltern des nur 2,5 Kilo schweren Babys. Einmal soll sich die Mutter, Monika Z., an die Jugend-Infostelle des Magistrats gewandt haben. In einer von der Polizei gefundenen Handy-Nachricht habe sie auch über das häufige Weinen des Kindes geklagt. In der Nacht, als Maximilian stirbt, soll der Vater, Waldemar O., mit dem Baby und dem älteren Bruder allein zu Hause gewesen sein. „Problematisch wird es, sobald Gewalt als Lösung angesehen wird“, sagt Alexander Haydn von der Wiener Männerberatung. Schreiambulanzen bieten Hilfe für überforderte Eltern. Eine junge Mutter, die sich rechtzeitig dort Hilfe gesucht hat, sagt: „Ich war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr ich selbst.“ Eva Kordesch und Martin Steiner berichten.

Schulschließung – eine Kleinschule kämpft ums Überleben

Seit die Orte Fischbach und Falkenstein zusammengelegt wurden, gibt es in dieser Gemeinde zwei Volksschulen, eine in Fischbach und eine in Falkenstein. Seit Wochen wird hier heftig gestritten, denn die Volksschule Falkenstein soll geschlossen werden, weil sie um drei Anmeldungen zu wenig hat. „Wären die Eltern nicht von diversen Parteiaussendungen und Zeitungsmeldungen verunsichert worden, hätten wir genügend Anmeldungen für das nächste Schuljahr“, sagt Herwig Panhofer, Direktor der Volksschule Falkenstein. Bis 28. Februar können Gemeinde und Landesschulrat im Schulschließungsverfahren Stellung nehmen. Der Schuldirektor hat keine Parteienstellung und empört sich, dass die Qualität des Unterrichts seiner „Schule im Aufbruch“ im Verfahren keine Rolle spielt. Markus Stachl hat nachgesehen, was es mit der Volksschule Falkenstein auf sich hat.

Heilung durch Tanzen – Ballett statt Tourette

Dominik Vaida ist eine Nachwuchshoffnung der Wiener Staatsoper. Als ihn seine Mutter im Alter von neun Jahren zur Aufnahmeprüfung an der Ballettakademie des berühmten Wiener Opernhauses am Ring anmeldet, leidet er am Tourette-Syndrom. Sogenannte „Ticks“, unwillkürliche motorische Bewegungen, machen ihm zu schaffen. „Das war schon witzig bei der Prüfung“, erinnert sich der heute 19-Jährige. „Ich habe meine Ticks einfach in die Tanzbewegungen einfließen lassen. Und niemandem ist etwas aufgefallen.“ Dominik wird aufgenommen und lebt seither seinen Kindheitstraum, Tänzer zu werden. Seine Ticks sind verschwunden. Dominik und seine Mutter Admira sind überzeugt, dass er durch die Leidenschaft zum Tanzen geheilt wurde. Christoph Bendas hat Dominik Vaida getroffen.

Die neue Opernball-Lady – Maria Großbauer

Nach neun Jahren hat der Opernball wieder eine neue Organisatorin. Mit 36 Jahren ist Maria Großbauer die jüngste „First Lady“ des Opernballs. Sie will frischen Wind in das jährliche Highlight des Faschings bringen. Mit ihrem Gesamtkonzept „Alles Oper“ will sie nicht nur die High Society feiern, sondern einen Event von Künstlern für Künstler gestalten. „Es geht darum, das Haus und seine Akteure in den Mittelpunkt zu stellen“, sagt die gelernte Werbefachfrau und studierte Musikerin. Sie selbst will sich – anders als ihre Vorgängerinnen – im Hintergrund halten. Für den Bericht von Katharina Krutisch ist sie doch vor den Vorhang getreten und mit Christoph Feurstein hat sie ausführlich gesprochen.

Die neue Opernballorganisatorin ist am 20. Februar auch im „heute leben“-Studio zu Gast und spricht mit Wolfram Pirchner über die letzten Vorbereitungen für den Ball der Bälle (Details zur ORF-Opernball-Berichterstattung sind unter presse.ORF.at abrufbar).

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III, ORF SPORT + sowie 3sat – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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