- 15.02.2017, 11:27:00
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Landesverfassung – FPÖ-Darmann zu Pahor-Kritik: Verwehren uns gegen politische Einmischung von außen!
Deutschsprachige Minderheit in Slowenien auch nach 25 Jahren noch nicht anerkannt - „Kehren sie vor der eigenen Türe, Herr Präsident!“
Utl.: Deutschsprachige Minderheit in Slowenien auch nach 25 Jahren
noch nicht anerkannt - „Kehren sie vor der eigenen Türe, Herr
Präsident!“ =
Klagenfurt (OTS) - Nach jüngsten Aussagen des slowenischen
Staatspräsidenten Borut Pahor im Magazin „Politico“, er würde alles
in seiner Macht stehende zum Schutz der slowenischen
Minderheitenrechte in Kärnten tun, verwehrt sich heute der Kärntner
FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann gegen diese politische
Einmischung von außen. „Wir verwehren uns gegen eine Einmischung aus
Slowenien, insbesondere solange Slowenien die Rechte der eigenen
deutschsprachigen Minderheit in Slowenien derart mit Füßen tritt. Bei
allem gebotenen Respekt: Herr Präsident, kehren sie vor der eigenen
Türe und verbessern sie endlich die Lage der Minderheit in
Slowenien“, erklärt Darmann.
Die Anerkennung der autochthonen deutschsprachigen Volksgruppe in
Slowenien lasse auch 25 Jahre nach der Verkündung der Unabhängigkeit
Sloweniens noch immer auf sich warten, erinnert Darmann. „Während in
Österreich die Unterstützung für die slowenischsprachige Minderheit
vorbildlich ist, ist die Lage der Minderheit in Slowenien beispiellos
schlecht. Slowenien ist noch immer der einzige Staat in Europa, der
weder seine deutsche Minderheit anerkennt, noch bereit ist, über die
Verbesserung ihrer Lage zu diskutieren“, betont der FPÖ-Obmann.
Man vermisse leider auch jeglichen Einsatz von SPÖ, ÖVP und Grünen
für die deutschsprachige Minderheit in Slowenien. „Während die
Koalition nun neben den ohnehin bereits bestehenden Rechten und
Unterstützungsleistungen für unsere slowenische Volksgruppe, diese
auch noch explizit in der Kärntner Landesverfassung verankert, gibt
es keinerlei Initiative von Landeshauptmann Peter Kaiser und der
Koalition zur dringend notwendigen Verbesserung der Rechte der
deutschsprachigen Minderheit in Slowenien“, bedauert Darmann.
(Schluss)
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