Ärzte und Masernrummel

Ärzte gegen Impfzwang

Graz/Salzburg (OTS) -

Verwunderung über Panikmache wegen über 30 gemeldeter Masernfälle

Die Plattform Ärzte gegen Impfzwang(AEGIZ) ist über Medienberichte zum aktuellen Masernausbruch sehr verwundert. Bei der derzeitigen gesundheitlichen Verfassung der Österreicher sind Masern nicht mehr gefährlich als andere akute Krankheiten.

30 Masernfälle in einem sehr kalten Wintermonat sind nicht ungewöhnlich. Im Durchschnitt der letzten 15 Jahre waren es weniger als 300 Fälle pro Jahr. Nur bei Personen mit einem kritischen Gesundheitszustand können auch Masern gefährlich werden. Bei Personen z.B. nach Chemotherapie verlangt jede akute, auch harmlose Krankheit erhöhte Aufmerksamkeit. Es ist nicht korrekt, Masern prinzipiell als gefährlich einzustufen.

Dass der aktuelle Masernausbruch mit den fallenden Impfquoten zu tun habe, ist unbegründet. Zwischen den Zahlen der Impfquoten und jener der Masernfälle ist kein Zusammenhang ersichtlich.

Die Gesundheitsbehörden mögen angemessen reagieren. Es wäre besser auf die Bevölkerung beruhigend einzuwirken. Reißerische Schlagzeilen, wie „ein an Masern erkrankter Patient liegt auf der Intensivstation“, ohne diesen Einzelfall zu klären, erzeugen unnötige Ängste.

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