JG-Kucharowits: Februarkämpfe 1934 – auch heute müssen wir Grundrechte sichern!

Niemals vergessen: Am 12. Februar 1934 leisteten ArbeiterInnen Widerstand gegen den aufkommenden Faschismus und die Aufhebung demokratischer Rechte

Wien (OTS/SK) - „Als SozialdemokratInnen leisten wir Widerstand gegen Verhetzung, Rassismus und Ausgrenzung. Faschistische Tendenzen müssen im Keim erstickt werden“, betont die Vorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) Katharina Kucharowits anlässlich des diesjährigen Februargedenken. „So wie 1934 bedarf es Mut und Courage, um den Faschismus zu stoppen“, sagt Kucharowits. ****

Der Faschismus zeige sich heute oftmals im neuen Look – durch Hetze und bewusst gestreute Falschinformationen im Internet, die Aushöhlung des Rechtsstaats und neue Nationalismen würden Tendenzen kreiert, die ausgesprochen besorgniserregend seien und bekämpft werden müssten. „Nur ein breiter zivilgesellschaftlicher Schulterschluss kann dem aufkommenden Faschismus entgegenwirken. Hinschauen, aufzeigen und widersprechen, das sind Dinge, die jede und jeder tun kann, um dem etwas entgegenzusetzen“, so die Vorsitzende. Auch heute würden unsere Grundrechte von vielen Seiten bedroht: Sowohl im Aus- als auch im Inland mehren sich die Stimmen für mehr Überwachung und Kontrolle durch staatliche und private Institutionen – es werden Freiheit und Sicherheit gegeneinander aufgewogen.

„Wer seine Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird letztlich beides verlieren“, mahnt die Abgeordnete und betont abschließend: „Die Demokratie und unsere Grundrechte zu schützen, muss unser aller oberstes Ziel sein – dafür wurde 1934 gekämpft und dafür kämpfen wir heute. Niemals dürfen wir die KämpferInnen von damals, ihren Mut und ihre Ausdauer, vergessen.“

Im Februar 1934 kämpften ArbeiterInnen an vielen Orten in Österreich für die Freiheit und Demokratie und gegen den Austrofaschistischen Ständestaat. Eine Aufarbeitung der Ereignisse finden Sie u.a. unter http://12februar1934.at/ (Schluss) sc/mp

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