SPÖ-Straubinger: Integrationsjahr ist essentieller Schritt zur Teilhabe

Wien verfolgt seit Jahren Gesamtkonzept von Bildung bis Mitbestimmung

Nur wer Teil der Gesellschaft ist, wer den Alltag kennenlernt und dieselbe Sprache spricht, kann sich rasch integrieren und schnell Fuß fassen. Daher ist das verpflichtende Integrationsjahr auf Bundesebene mehr als zu begrüßen. Es ist ein essentieller Schritt zur Teilhabe und zu einem guten Miteinander
SPÖ Wien Landesparteisekretärin LAbg. Sybille Straubinger

Wien (OTS/SPW) - „Nur wer Teil der Gesellschaft ist, wer den Alltag kennenlernt und dieselbe Sprache spricht, kann sich rasch integrieren und schnell Fuß fassen. Daher ist das verpflichtende Integrationsjahr auf Bundesebene mehr als zu begrüßen. Es ist ein essentieller Schritt zur Teilhabe und zu einem guten Miteinander“, betont die Landesparteisekretärin LAbg. Sybille Straubinger am Dienstag. Mit dem von der SPÖ geforderten Integrationsjahr gebe es erstmals flächendeckend in ganz Österreich konkrete Maßnahmen wie ein Kompetenz-Clearing, Qualifizierung, Bewerbungs- und Arbeitstrainings, sowie Sprach- und Orientierungskurse. „Mit diesem Integrationsprogramm werden die Menschen, die zu uns kommen, rasch qualifiziert und fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Es ist wichtig, dass die Menschen möglichst schnell auf eigenen Beinen stehen. Das ist Integration von Anfang an, der wir uns in Wien bereits seit Jahren verpflichtet fühlen“, stellt Straubinger fest.****

 Im Bereich Integration verfolgt Wien klare Ziele. So gibt es umfangreiche Integrationsprogramme, die MigrantInnen und Asylberechtigten umfassende Start- und Unterstützungshilfe ab dem ersten Tag bieten. Im Fokus stehen wichtige Integrationsmaßnahmen wie „StartWien – Das Jugendcollege“, „Die Wiener Charta“, „Das Netzwerk für Deradikalisierung und Prävention“, „Interface Wien“ uvm. Seit 2008 erhalten MigrantInnen mit „StartWien“ die notwendige Starthilfe. 2016 wurde das Programm auch für Flüchtlinge geöffnet. Dieses zielt darauf ab, Flüchtlingen ab dem ersten Tag Orientierung, Beratung, Betreuung und Qualifizierungsmöglichkeiten zu bieten. Auch Maßnahmen zum Spracherwerb werden in Wien weiter ausgebaut. Dabei gibt es seit vielen Jahren auch niederschwellige Programme wie „Mama lernt Deutsch“ für Mütter oder Sommersprachkurse für Kinder. Bereits im Herbst 2015 wurden außerdem Deutschkurse für AsylwerberInnen geöffnet, damit kein Tag verloren geht.

Für Straubinger steht fest, dass Wien im Bereich Integration seit langem ein Gesamtkonzept verfolgt, das von Bildung bis Mitbestimmung reicht. „Dabei greifen einzelne Maßnahmen zur Förderung des Zusammenlebens ineinander. Umso erfreulicher ist es, dass nun Integration ab dem 1. Tag für ganz Österreich umgesetzt wird. Das ist ein erster wichtiger Schritt hin zu mehr konkreten Maßnahmen und weg von bloßer Symbolik“, betont Straubinger abschließend. (Schluss) nk

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