Verpflichtendes Integrationsjahr: SPÖ Kärnten begrüßt neuen Gesetzesentwurf

Obex-Mischitz: Wichtiger Schritt in Sachen Integration von Beginn an. Landeshauptmann Peter Kaiser war Vorreiter in dieser Thematik.

Klagenfurt (OTS) - „Wir begrüßen es außerordentlich, dass die Bundesregierung weitere Schritte zur Integration von Flüchtlingen in Österreich setzt“, so die SPÖ-Bereichssprecherin für Soziales, LAbg. Ines Obex-Mischitz. Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und AsylwerberInnen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit sollen im Rahmen eines Integrationsjahres durch den Besuch verschiedener Kurse besser mit unserem Werte- und Gesellschaftskonzept vertraut gemacht werden. Das Integrationsjahr wird durch das Arbeitsmarktintegrationsgesetz umgesetzt und ist gestern – gemeinsam mit dem Entwurf des neuen Integrationsgesetzes – in Begutachtung gegangen. „Die Einführung eines Integrationsjahres wurde ursprünglich von LH Peter Kaiser gefordert, wir freuen uns, dass diese Forderung jetzt umgesetzt wird“, sagt Obex-Mischitz.

Das verpflichtende Integrationsjahr ist ein flächendeckendes, durchgehendes Qualifizierungsprogramm für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte, das erstmals auch AsylwerberInnen mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit mit einschließt. Den Betroffenen wird ein strukturiertes Angebot an unterschiedlichen Maßnahmen zur Verfügung gestellt, das dafür sorgen soll, dass die Menschen sich rasch eingliedern können.

Die Kursbesuche der individuell erstellten Module ist für die TeilnehmerInnen verpflichtend. Das Integrationsjahr kann nur bei erfolgreichem Erhalt eines regulären Arbeitsplatzes abgebrochen werden. Die Palette der Kurse, die die Betroffenen im Rahmen des Integrationsjahres besuchen müssen ist breit, sie umfasst Deutschkurse, Bewerbungstrainings, Arbeitsvorbereitungsmaßnahmen und konkrete Arbeitstrainings – etwa bei den österreichischen Zivildienstträgern. „Damit lernen die Betroffenen frühzeitig, welche Gepflogenheiten, Pflichte und Werte sie in unserer Gesellschaft für ein friedliches Zusammenleben zu berücksichtigen haben. Das ist konsequent gelebte Integration von Anfang an“, schließt Obex-Mischitz.

 

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