„Alles unter Kontrolle“: „DOKeins“-Premiere für aufrüttelnden neuen Boote-Film über digitale Überwachung

Am Mittwoch, 8. Februar, 20.15 Uhr, ORF eins

Wien (OTS) - Werner Boote war wieder neugierig: Nach „Plastic Planet“ und „Population Boom“ hat sich der preisgekrönte Wiener Filmemacher mit gewohnt hintergründigem Witz wieder eines spannenden Themas – der digitalen Überwachung – angenommen und ist für seinen jüngsten Dokumentarfilm erneut rund um den Globus gereist. „Alles unter Kontrolle“ heißt das Werk – ein aufrüttelnder Film über die Selbstverständlichkeit der totalen Kontrolle, der als „DOKeins“-Premiere am Mittwoch, dem 8. Februar 2017, um 20.15 Uhr in ORF eins zu sehen ist. Auch in dieser vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktion steckt Boote – stets charmant – seine Nase in Dinge, die uns alle etwas angehen – so wie in früheren erfolgreichen Filmen zu den Themen Kunststoff („Plastic Planet“) oder Überbevölkerung („Population Boom“).

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Facebook, Amazon und Google liefern uns rund um die Uhr den Zugang zur bequemen digitalen Welt. Überwachungskameras auf der Straße sorgen für unsere Sicherheit. Aber wer sammelt eigentlich unsere Fingerprints, Iris-Scans, Vorlieben beim Online-Shopping und was wir in den sozialen Netzwerken teilen? Ist uns unsere Privatsphäre gar nicht mehr so wichtig?
Die allgegenwärtige Überwachung durch öffentliche und private Kameras, GPS, Handys und Internet, das Gefühl, Big Brother habe sich nun endgültig verselbstständigt – das ist ein Thema, das uns allen im Nacken sitzt, auch wenn wir es nur allzu oft und allzu gerne verdrängen.

„Wer die Daten hat, hat die Macht“, stellt Werner Boote in seinem Dokumentarfilm ernüchtert fest. Aber wer sind die Guten, wer die Bösen in diesem System? Tatsächlich hat uns ja niemand gezwungen, in sozialen Medien unsere Haustiere und unsere Frühstücksvorlieben aller Welt zu präsentieren oder unser Konsumverhalten offenzulegen. Warum tun wir es dann trotzdem?

Werner Boote greift mit hochkarätigen Gesprächspartnern erneut Themen auf, über die es sich nachzudenken lohnt. Nur in Bluffdale im US-Bundesstaat Utah, wo die NSA ihr bislang größtes Datenspeicher-Center errichtet hat, muss er mangels Gesprächspartner auf Antworten verzichten. Angestellte der Organisation, denen er zwei Tage lange im Auto folgt, um sie in einer „harmlosen“ Umgebung zu befragen, verweigern ihm die Auskunft – einer von ihnen mit dem Argument, er wolle seine Privatsphäre schützen.

„Alles unter Kontrolle“ ist eine Produktion der NGF Geyrhalterfilm, hergestellt mit Unterstützung von Österreichisches Filminstitut, ORF-Film/Fernseh-Abkommen, Filmfonds Wien und Filmstandort Austria.

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