- 06.02.2017, 11:05:29
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Laki: Herr Landeshauptmann, schicken wir die FIBEG in die „Wüste“!
Ärgernisse und schlechte Leistung kann man dem Steuerzahler nicht länger zumuten
Utl.: Ärgernisse und schlechte Leistung kann man dem Steuerzahler
nicht länger zumuten =
St. Pölten (OTS) - „8 Milliarden Euro Vermögen hat Niederösterreich
um rd. 4,4 Mrd. verkauft. Diese 4,4 Mrd. an Volksvermögen hat das
Land der FIBEG (Land NÖ Finanz- und Beteiligungsmanagement GmbH)
seinerzeit anvertraut, mit dem Ziel 5 Prozent pro Jahr im
Durchschnitt zu erwirtschaften. Nicht einmal 50% (2,3%) davon wurden
erreicht, während es zahlreiche internationale Vermögensverwaltungen
gibt, die mehr als das 4fache (10% p.a.) als Leistung nachweisen
können – alleine in den letzten 5 Jahren hätten gute internationale
Vermögensverwaltungen (bspw. BRK-A) rund 2,8 Mrd. mehr für NOE
erwirtschaftet – Milliarden, die uns fehlen!“ Mit diesen Worten fasst
heute der Landtagsabgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Walter
Laki, die sehr mangelhafte Leistung der Vermögensverwaltung des
Landes, der FIBEG, zusammen.
Die FIBEG ist bisher nur durch schlechte Leistungen und „dubiosen“
Konstruktionen und hohen Fees aufgefallen, und hat damit laufend die
Politik, von der sie mit der Veranlagung der Landesgelder beauftragt
worden war, in Erklärungsnotstand gebracht, kritisiert Laki und
erinnert in diesem Zusammenhang auch an die unnötigen, komplizierten
Strukturen von involvierten Gesellschaften, Stiftungen und Fonds auf
den Caymans Inseln.
Laki: Vergabe der Vermögensverwaltung an FIBEG unterliegt dem
Bundesvergabegesetz
Mit der aktuellen Anlagepolitik der FIBEG, so Laki, kann der
Steuerzahler nur verlieren, zumal das Kapital vorwiegend in
„zinsenlosen Anleihen“ investiert ist und noch dazu der Anleihemarkt
von Bull auf Bear zu drehen droht. Laki warnt: „Dieses Szenario birgt
das massive Risiko eines Anleihencrashes, wie beispielsweise 1994, in
sich. Das kann den schlagartigen Verlust eines erheblichen Vermögens
bedeuten. Das Risiko Chancenverhältnis der FIBEG Strategie ist aus
meiner Sicht unverantwortlich gegenüber dem Steuerzahler.“
Laki sieht auch erhebliche rechtliche Probleme. „Nach meiner
Information ist die freihändige Vergabe der Vermögensverwaltung an
die FIBEG ohnedies rechtswidrig, weil sie dem Bundesvergabegesetz
unterliegt. Deshalb, machen wir einen klaren Schnitt, beenden wir das
bisher erlittene „Fiasko“! Machen wir eine internationale
Ausschreibung und holen wir uns die besten internationalen, seriösen
Vermögensverwaltungen ins Land“, appelliert Laki an Landeshauptmann
Pröll und Finanzreferentin Mikl-Leitner nach einem Neustart bei der
Veranlagung der Landesgelder.
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