• 02.02.2017, 12:46:44
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„Falco – Forever Young“: Neues Filmporträt des österreichischen Kultstars zum 60. Geburtstag präsentiert

Auftakt des umfassenden ORF-Programmschwerpunkts ab 4. Februar

Utl.: Auftakt des umfassenden ORF-Programmschwerpunkts ab 4. Februar =

Wien (OTS) - Am 19. Februar 2017 wäre Falco 60 Jahre alt geworden.
Mit Liedern wie „Der Kommissar“, „Junge Roemer“ oder „Jeanny“ schrieb
der als Johann Hölzel geborene schillernder Bühnenexzentriker und
geniale Musiker österreichische Popgeschichte. „Rock me Amadeus“
erreichte als erstes und bis heute einziges deutschsprachiges Lied
die Spitze der US-Billboard-Charts. Zum 60. Geburtstag (und 19.
Todestag am 6. Februar) würdigt der ORF den Ausnahmekünstler ab 4.
Februar mit einem umfassenden Programmschwerpunkt in ORF eins, ORF 2
und ORF III. Zum Auftakt steht das von Patrick Hibler gestaltete neue
Porträt „Falco – Forever young“ – eine erstmalige Kooperation
zwischen ORF III und der ORF-TV-Unterhaltung – am Samstag, dem 4.
Februar 2017, um 20.15 Uhr in ORF III auf dem Spielplan. Darin kommen
Falco-Kenner, Wegbegleiter und Angehörige zu Wort, so u. a. erstmals
Falcos 89-jähriger Vater Alois Hölzel, der sein bisheriges Schweigen
über den berühmten Sohn bricht. ORF eins zeigt die Doku am Sonntag,
dem 19. Februar, um 22.15 Uhr. Die ORF-TVthek bietet „Falco – Forever
Young“ an beiden Ausstrahlungstagen als Live-Stream sowie nach der
TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand unter http://TVthek.ORF.at an.

Auf Einladung von ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber und
ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm wurde der Film gestern, am
Mittwoch, dem 1. Februar, im ORF-Zentrum präsentiert. Die
Veranstaltung beehrten u. a. die Falco-Weggefährten Ludwig „Wickerl“
Adam, Peter Vieweger, Bernhard Rabitsch, Peter Paul Skrepek und Roman
Gregory sowie Caroline Perron, Falcos letzte große Liebe und
ehemalige Verlobte. Weiters unter den Anwesenden: ORF-Stiftungsrat
und Künstlermanager Herbert Fechter, Doku-Sprecher und ORF-Moderator
Matthias Euba sowie die neue ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher,
die die Präsentation moderierte.

Peter Schöber: „Blick hinter die Kunst- und Kultfigur Falco“

„ORF III ist es ein besonderes Anliegen, bedeutende Protagonisten der
heimischen Kunst- und Kulturszene nicht nur zu ehren, sondern auch
dafür zu sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten“, sagt
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. „Einer, der
unvergessen bleiben muss, ist ohne Zweifel einer der legendärsten
Musiker Österreichs: Falco. Sein Aufstieg als exaltierter Popkünstler
steht auch exemplarisch für die schrille Zeit der 1980er und frühen
1990er Jahre. Als erfolgreichster Popsänger unseres Landes erlangte
er Weltruhm und seine Musik prägte eine ganze Generation. Ein
besonderes Dankeschön gilt dem Gestalter Patrick Hibler, dem es
gelungen ist, auch aufgrund seiner langjährigen Bekanntschaft mit dem
Ausnahmekünstler, einen Blick hinter die Kunst- und Kultfigur zu
werfen, um somit auch den Facettenreichtum der Persönlichkeit Hans
Hölzels abzubilden“, so Schöber.

Edgar Böhm: „ORF-Schwerpunkt zeigt vielschichtige Persönlichkeit“

ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm: „Falco ist DIE Poplegende
Österreichs. Für den ORF war es selbstverständlich, einen
Programmschwerpunkt zum 60. Geburtstag eines der erfolgreichsten
Musikkünstler unseres Landes zu gestalten, der viel zu früh aus dem
Leben gerissen wurde. In unseren Sendungen, Dokumentationen und
zahlreichen Beiträgen zeigen wir die vielschichtige Persönlichkeit
dieses Ausnahmekünstlers – außerdem gibt es ein Wiedersehen mit dem
einzigen Live-Konzert, das Falco mit einem Symphonieorchester gegeben
hat.“

Patrick Hibler: „Sensibler und hochintelligenter Grenzgänger“

„Falco wird an seinem 60. Geburtstag als das wahrgenommen, was er zu
Lebzeiten immer werden wollte: ein Ausnahmekünstler mit großen
musikalischen, aber auch literarischen Fähigkeiten. In den letzten
zehn Jahren vor seinem Tod habe ich bemerkt, wie sehr der private
Hans Hölzel damit gehadert hat, sehr oft nur als ‚Pop-Kasperl‘
herumgereicht zu werden. Fragen zur teilweisen Neupositionierung
seiner selbst geschaffenen Kunstfigur, die er mir in oftmaligen
privaten Gesprächen gestellt hat, konnte ich damals nicht
beantworten“, sagt Gestalter Patrick Hibler. „Heute, fast 20 Jahre
nach seinem Tod und nach der Arbeit an meiner Dokumentation, ist mir
vieles klarer geworden: Falco war ein sensibler und hochintelligenter
Grenzgänger, dem seine Zerrissenheit zwischen der Kunstfigur und der
Sehnsucht nach einer eigenen Familie zum Verhängnis wurde. Er wollte
immer ein Star sein, hat aber übersehen, dass er schon längst einer
war“, so der Filmemacher.

Weitere Details zum Filmporträt „Falco – Forever Young“ – eine
Koproduktion von ORF III Kultur und Information, ORF-TV-Unterhaltung,
Bayerischer Rundfunk und Bundesministerium für Bildung in
Zusammenarbeit mit RAUM.FILM – sowie zum gesamten
Falco-Programmschwerpunkt sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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