- 02.02.2017, 12:01:25
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Feinstaubbelastung: Wien treibt Ökologisierung des Verkehrssystems weiter voran
Vassilakou: Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, Öffi-Ausbau und Förderung des Radverkehrs in der Stadt mindern die Feinstaubbelastung
Utl.: Vassilakou: Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung,
Öffi-Ausbau und Förderung des Radverkehrs in der Stadt mindern
die Feinstaubbelastung =
Wien (OTS) - Die derzeit durch das ungünstige Wetter verschärfte
Feinstaubbelastung in Ostösterreich und auch in Wien zeigt: Die
Ökologisierung des Wiener Verkehrssystems muss weiter vorangetrieben
werden. Dies ist der richtige Weg. Jede Fahrt mit den Öffis, mit dem
Rad oder jeder Weg zu Fuß hilft, die Luft in der Stadt zu verbessern.
Die Wienerinnen und Wiener sind gut unterwegs: Seit Jahren nimmt der
Autoverkehr in der Stadt ab, Öffentlicher Verkehr und Radverkehr
verzeichnen Zuwächse. Zwischen 2010 und 2015 hat der Autoverkehr in
Wien um 6,3 Prozent abgenommen, in den Bezirken 1-9 und 20 sogar um
11 Prozent.
„Es ist Aufgabe der Politik, in der Stadt dafür zu sorgen, dass
niemand auf das Auto angewiesen ist, sondern dass umweltfreundliche
Alternativen zur Verfügung stehen. Daran arbeiten wir hart: So wird
in Wien in den kommenden Jahren eine neue U-Bahnlinie entstehen,
Straßenbahnlinien werden ausgebaut, S-Bahntakte verdichtet. Die
Jahreskarte kostet weiterhin nur 365 Euro pro Jahr“, so Vassilakou.
„Auch das Wiener Radwegenetz wird weiter ausgebaut. So schließen wir
in diesem Jahr weitere Lücken. Und: Immer mehr Bezirke entschließen
sich zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung, in diesem Jahr der
10. Bezirk. Wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren
auch noch die Bezirke 13 und 19 folgen werden.“
„Wer gute Luft in der Stadt will, muss ökologische Mobilität fördern.
Das tut Wien konsequent. Auch in den kommenden Jahren werden wir
diesen Weg weitergehen, denn saubere Luft ist eine Grundvoraussetzung
für ein gesundes Leben in der Stadt. Aber auch das Land
Niederösterreich ist in der Pflicht, vor allem das Angebot im Bereich
des öffentlichen Verkehrs zu verbessern", so Vassilakou. Denn jeden
Tag pendeln rund 200.000 Menschen nach Wien, um hier zu arbeiten oder
zum Zwecke ihrer Ausbildung. Die meisten dieser PendlerInnen benützen
dafür immer noch das Auto.
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