Feinstaubbelastung: Wien treibt Ökologisierung des Verkehrssystems weiter voran

Vassilakou: Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung, Öffi-Ausbau und Förderung des Radverkehrs in der Stadt mindern die Feinstaubbelastung

Wien (OTS) - Die derzeit durch das ungünstige Wetter verschärfte Feinstaubbelastung in Ostösterreich und auch in Wien zeigt: Die Ökologisierung des Wiener Verkehrssystems muss weiter vorangetrieben werden. Dies ist der richtige Weg. Jede Fahrt mit den Öffis, mit dem Rad oder jeder Weg zu Fuß hilft, die Luft in der Stadt zu verbessern. Die Wienerinnen und Wiener sind gut unterwegs: Seit Jahren nimmt der Autoverkehr in der Stadt ab, Öffentlicher Verkehr und Radverkehr verzeichnen Zuwächse. Zwischen 2010 und 2015 hat der Autoverkehr in Wien um 6,3 Prozent abgenommen, in den Bezirken 1-9 und 20 sogar um 11 Prozent.

„Es ist Aufgabe der Politik, in der Stadt dafür zu sorgen, dass niemand auf das Auto angewiesen ist, sondern dass umweltfreundliche Alternativen zur Verfügung stehen. Daran arbeiten wir hart: So wird in Wien in den kommenden Jahren eine neue U-Bahnlinie entstehen, Straßenbahnlinien werden ausgebaut, S-Bahntakte verdichtet. Die Jahreskarte kostet weiterhin nur 365 Euro pro Jahr“, so Vassilakou.

„Auch das Wiener Radwegenetz wird weiter ausgebaut. So schließen wir in diesem Jahr weitere Lücken. Und: Immer mehr Bezirke entschließen sich zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung, in diesem Jahr der 10. Bezirk. Wir sind zuversichtlich, dass in den kommenden Jahren auch noch die Bezirke 13 und 19 folgen werden.“

„Wer gute Luft in der Stadt will, muss ökologische Mobilität fördern. Das tut Wien konsequent. Auch in den kommenden Jahren werden wir diesen Weg weitergehen, denn saubere Luft ist eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben in der Stadt. Aber auch das Land Niederösterreich ist in der Pflicht, vor allem das Angebot im Bereich des öffentlichen Verkehrs zu verbessern", so Vassilakou. Denn jeden Tag pendeln rund 200.000 Menschen nach Wien, um hier zu arbeiten oder zum Zwecke ihrer Ausbildung. Die meisten dieser PendlerInnen benützen dafür immer noch das Auto.

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