• 02.02.2017, 09:55:07
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  • OTS0047

M&A-Markt in CEE weist höchsten Wert seit 2013 auf und bietet attraktive Anlagemöglichkeiten für 2017

Wien (OTS) - Laut dem Bericht „Emerging Europe M&A Report 2016/2017“,
den CMS in Kooperation mit EMIS veröffentlicht hat, erreichte das
Gesamtvolumen der M&A-Transaktionen in CEE 2016 einen Spitzenwert von
€ 86,7 Mrd. Bemerkenswert ist auch, dass Investoren aus
Großbritannien und Asien verstärkt am CEE-Markt tätig sind. Dadurch
eröffnen sich für die Region interessante Perspektiven für 2017.

Der von CMS und EMIS gemeinsam verfasste Bericht „Emerging Europe M&A
Report 2016/2017“ zeigt die Trends des Jahres 2016 in 15 CEE-Ländern
auf und bietet Prognosen für 2017. Der am M&A Markt in CEE erreichte
Spitzenwert von € 86,7 Mrd. stellt das beste Ergebnis seit 2013 dar.
Mit nahezu 2.000 Transaktionen gab es zwar einen 7-prozentigen
Rückgang im Volumen der angekündigten Deals in der Region, deren
mittlerer Transaktionswert stieg jedoch um € 2 Mio. auf € 11,2 Mio.

Radivoje Petrikić, CMS CEE Corporate Practice Partner, bemerkt dazu:
„Was 2016 in CEE am stärksten auffiel, war der rapide wachsende
Einfluss asiatischer Investitionen, insbesondere aus China. Das
starke Interesse Chinas an der Region ist eine relativ neue
Entwicklung und legt den Grundstein für einen Aufschwung bei
zukünftigen Investitionen.“

Helen Rodwell, CMS CEE Corporate Practice Partner, ergänzt: „Vor dem
Hintergrund eines anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums und
unsicherer Wahl- und Abstimmungsausgänge blieben die Investoren
vorsichtig. Gegen Jahresende 2016 erfuhr der Markt einen spürbaren
Aufschwung, was den Boden für rege M&A-Aktivitäten im Jahr 2017
bereitete. Es gibt viele Gründe, mit Zuversicht in das vor uns
liegende Jahr zu blicken, vor allem in Hinblick auf zahlreiche
Transaktionen, die bereits kurz vor einem Abschluss stehen.“

CEE stark fragmentiert, "rising stars" Tschechien und Rumänien
Laut CMS, wo in den letzten fünf Jahren bei mehr Transaktionen in
CEE-Ländern als durch irgendeine andere Kanzlei betreut wurden*,
zeigten die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern im
Jahr 2016, wie fragmentiert diese Region derzeit ist. Trotz sinkender
Anzahl von Transaktionen konnten Russland und Polen den ersten bzw.
zweiten Platz bei den Transaktionsaktivitäten halten. Die
aufstrebenden Stars der Region waren die Tschechische Republik und
Rumänien.

*basierend auf den EMIS League Tables 2012-2016

Österreich unter den fünf größten Investoren in CEE
Großbritannien und China verdoppelten im Jahr 2016 ihre Investitionen
in CEE auf € 5,2 Mrd. bzw. € 4,4 Mrd. und wurden dadurch auf den
zweiten und dritten Platz der wertmäßig wichtigsten Investoren in der
Region katapultiert. Obwohl der Wert der US-amerikanischen
Investitionen in der Region um zwei Drittel fiel, blieben die USA der
größte Investor in CEE gemessen an der Anzahl der Transaktionen (88),
gefolgt von Großbritannien (75), Deutschland (66), Frankreich (46)
und Österreich (37).

Immobilien- und Bauwirtschaft aktivste Branche 2016,
Bankensektor stark in 2017

Stefan Stoyanov, Global Head der M&A-Datenbank von EMIS: „Für das
Jahr 2017 erwarten wir ein Plus an Transaktionen im Bankensektor.
Niedrige Gewinne, die fortlaufende Restrukturierung griechischer
Kreditgeber, Abgaben in Milliardenhöhe, die den Finanzinstitutionen
auferlegt wurden, neue Branchenregulierungen und die italienische
Bankenkrise werden mit Sicherheit einen verstärkten Verkauf von
Beteiligungen und notleidenden Kreditportfolios in ganz CEE zur Folge
haben.“

Die aktivsten Branchen in ganz CEE waren die Immobilien- und
Bauwirtschaft mit 357 Transaktionen im Wert von € 17,8 Mrd. (89%iger
Zuwachs des Transaktionsvolumens), gefolgt von Industrial,
Telekommunikation und IT.

Private Equity in CEE wird erwachsen

In den CEE-Märkten war 2016 ein gesteigertes Private-Equity-Interesse
zu beobachten: Der Gesamtwert an Investitionen und Exits von
Private-Equity-Investoren wuchs um über 100 % auf insgesamt € 28,4
Mrd. an. Insgesamt gab es doppelt so viele Einstiege von
Private-Equity-Investoren wie Exits. Ein Anzeichen für das wachsende
Selbstbewusstsein der Region ist die Anzahl an Transaktionen, die
ohne Zutun von Investoren außerhalb der Region zustande kamen. Viele
Unternehmen und Private-Equity-Firmen der Region sind mittlerweile
groß genug, um selbstständig grenzüberschreitende Transaktionen
tätigen zu können. Dabei zählten Russland (575 Transaktionen), die
Tschechische Republik (159), Polen (146) und die Türkei (112) zu den
aktivsten Ländern.

Der Bericht steht Ihnen zur kostenlosen Verwendung auf unserer
Website zur Verfügung:
https://cms.law/de/AUT/Publication/Emerging-Europe-M-A-Report-2016-17

Diese sowie weitere Pressemitteilungen stehen Ihnen auf unserer
Homepage unter cms.law zum Download zur Verfügung.

Die CMS Boilerplate finden Sie unter:
http://sites.cms-rrh.com/downloads/boilerplates/CMS-EMIS-Boilerplate.
pdf

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