- 01.02.2017, 09:14:05
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Zwei Millionen Euro für die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen
Über den Rahmen-Pharmavertrag werden 14 Projekte für Kinder und Jugendliche aus dem Jahr 2016 gefördert; Schwerpunkt bilden die Bereiche gesunde Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit.
Utl.: Über den Rahmen-Pharmavertrag werden 14 Projekte für Kinder
und Jugendliche aus dem Jahr 2016 gefördert; Schwerpunkt
bilden die Bereiche gesunde Ernährung, Bewegung und psychische
Gesundheit. =
Wien (OTS) - Sozialversicherung und Pharmawirtschaft fördern mit rund
zwei Millionen Euro 14 Maßnahmen aus den Bereichen gesunde Ernährung,
Bewegung und psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Alle
Projekte haben einen klaren Bezug zu nationalen Strategien und
Zielsetzungen aus den österreichischen Rahmen-Gesundheitszielen und
zur Gesundheitsförderungsstrategie der Bundeszielsteuerung. Grundlage
für diese Förderung ist das aus dem Rahmen-Pharmavertrag entstandene
Gremium Gesundheitsziele, in dem der Hauptverband der
Sozialversicherungsträger, die Pharmig und die PHAGO vertreten sind.
Seit Bestehen des Gremium Gesundheitsziele 2011 wurden bereits 49
Projekte mit insgesamt 6,75 Mio. Euro unterstützt. Zu den 2016
eingereichten und nun als förderungswürdig erachteten 14 Projekten
sagt Mag. Munte, Präsident der Pharmig: „Ernährung, Bewegung und
psychische Gesundheit – diese drei Komponenten sind essentielle
Eckpfeiler für ein gesundes Leben. Die Grundsteine hierfür müssen
bereits im Kindesalter gelegt werden, um auch als erwachsene Person
beschwerdefrei und vital durch das Leben zu gehen. Die Projekte des
Förderschwerpunkts 2016 haben das Potential, die Gesundheit der
Kinder und Jugendlichen langfristig positiv zu beeinflussen.“
Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Vorsitzende des Hauptverbands der
österreichischen Sozialversicherungsträger: „Die geförderten Projekte
haben das Ziel, Österreich gesünder zu machen – durch eine
nachhaltige Veränderung des Lebensstils der Kinder, die dann auch in
die Familien hineingetragen wird. Die innovativen Projekte sind
beispielgebend für Prävention und Kindergesundheit. Unser Bestreben
muss es sein, solche Präventionsangebote auszubauen, das Bewusstsein
dafür zu schärfen und damit den Menschen in Österreich mehr gesunde
Lebensjahre zu ermöglichen.“
Für Dr. Andreas Windischbauer, Präsident des Verbandes der
österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, geht es um den
hohen Alltags-Bezug der ausgewählten Projekte: „Ein Großteil der
geförderten Projekte bietet wichtige Impulse für die Praxis. Sie
setzen unter anderem beim Essverhalten an, indem sie zur
Adipositas-Prävention beitragen oder vermeintliche Kinderlebensmittel
näher unter die Lupe nehmen. Ein weiteres Projekt klärt Kinder und
Jugendliche altersgemäß über die Erkrankung der Eltern auf und
schafft somit das nötige Vertrauen, um solche schwierigen Situationen
verarbeiten zu können.“
Bei den eingereichten Maßnahmen handelt es sich um elf Praxis- und
drei Forschungsprojekte, sechs davon werden bundesweit durchgeführt.
Auch beim Förderschwerpunkt 2016 sind die Projekte explizit auf die
Zielgruppe 0 bis 18 Jahre zugeschnitten. Vereinzelte Projekte
beziehen jedoch auch Erziehungsberechtigte oder Fachpersonal mit ein.
Die geförderten Projekte verfolgen nicht nur eine klare Verbesserung
der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen, sondern weisen zum
Teil auch einen ökonomischen Nutzen auf.
Über das Gremium Gesundheitsziele: Gemeinsam mit dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger hat die Pharmawirtschaft im Jahr 2011 das
Gremium Gesundheitsziele – Gemeinsame Gesundheitsziele aus dem
Rahmen-Pharmavertrag gegründet. Seither wurden bereits 49 Projekte
mit insgesamt 6,75 Mio. Euro unterstützt. Das Gremium ist paritätisch
besetzt und vergibt in den drei Jahren 2016 bis 2018 insgesamt
weitere 6,4 Mio. Euro für Projekte, die der Kindergesundheit und
Prävention gewidmet sind. Die Mittel dafür stammen aus dem neuen
Rahmen-Pharmavertrag, der die Leistung eines Solidarbeitrages der
Pharmawirtschaft an die Krankenkassen im Ausmaß von bis zu 285 Mio.
Euro bis Ende 2018 vorsieht.
Über den Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger:
Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist
das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall-
und Pensionsversicherung Österreichs. Die Sozialversicherung
garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und
Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere
Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen
anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige).
Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Februar 2017), die den
Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die
Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000
Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig –
Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).
Über PHAGO: PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des
österreichischen Arzneimittelvollgroßhandels und damit die Brücke
zwischen Industrie und Apothekern. PHAGO vertritt konsequent die
Prinzipien des Vollsortiments, der Lieferfähigkeit und der
Lieferbereitschaft. Unter einem vollständigen Sortiment ist die
Lagerhaltung von Arzneimitteln zu verstehen, die dem Apothekenbedarf
entspricht. Damit garantiert der pharmazeutische Großhandel, dass der
nationale Arzneimittelvorrat stets bereitgestellt werden kann und
Arzneimittel vor Ort sind, wenn sie rasch benötigt werden.
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