VP-Lill/Estfeller: Völlig chaotische Verkehrspolitik in Rudolfsheim-Fünfhaus

Zatlokal und Vassilakou für skurrile Ergebnisse verantwortlich - Lokale Situation muss bei der Planung berücksichtigt werden

Wien (OTS) - „Die aktuelle Verkehrspolitik durch SP-Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal und durch die grüne Stadträtin Maria Vassilakou führt in Fünfhaus zu skurrilen Ergebnissen und ist völlig chaotisch“, so Bezirksparteiobmann Markus Lill und Klubobmann Peter Estfeller.

In Fünfhaus - zwischen Gürtel, Felberstraße, Tannengasse und Märzstraße - wird versucht mittels eines Bürgerbeteiligungsprozesses, einer nicht notwendigen Verkehrsberuhigung Legitimität zu geben. „Warum soll in einer Zone wo es 30 km/h-Beschränkungen und Wohnstraßen gibt, ein Einbahnkarussell eingerichtet werden? Damit wird jeglicher Verkehr zum Erliegen gebracht“, so Bezirksparteiobmann Lill.

Dem nicht genug, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion zwischen der Schweglerstraße, Felberstraße, Huglgasse und Märzstraße ebenfalls eine neue Einbahnregelung eingeführt. Diesmal ohne jegliche Information an die Bürger. Auch die zuständige Verkehrskommission des Bezirkes wurde bis dato nicht eingebunden. Markus Lill: „Warum scheut der Bezirksvorsteher hier die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie die üblichen demokratischen Abläufe?“

Fahrradwege: Schlecht geplant und ohne Anschluss!

Die Schweglerstraße wurde - zwischen der Felberstraße und der Märzstraße - mit großem finanziellen Aufwand durch beidseitige Mehrzweckstreifen fahrradfreundlicher gestaltet. Leider stellte sich - worauf die ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus von Anfang an hingewiesen hat -heraus, dass die geplanten Weiterführungen entlang der Schweglerstraße in Richtung des 16. Bezirks und auch über die Schmelzbrücke nicht realisierbar sind. Um die Realisierung der Fahrradstraße im Lauf der Goldschlagstraße ist es zwar ruhig geworden. Wenn dieses Projekt aber trotzdem so wie geplant kommen wird, müssen viele der aktuell gesetzten Maßnahmen nochmals geändert werden.

„Es reicht nicht aus, sich eine Wien-Karte zu nehmen und willkürlich Fahrradwege einzuzeichnen. Die lokale Situation muss bei der Planung zwingend berücksichtigt werden. Bereits jetzt wurde enorm viel Geld für einen im Nirgendwo endenden Fahrradweg verbaut. Mit dieser Chaos-Politik muss endlich Schluss sein“, so Klubobmann Estfeller abschließend.

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