• 31.01.2017, 12:03:36
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VP-Lill/Estfeller: Völlig chaotische Verkehrspolitik in Rudolfsheim-Fünfhaus

Zatlokal und Vassilakou für skurrile Ergebnisse verantwortlich - Lokale Situation muss bei der Planung berücksichtigt werden

Utl.: Zatlokal und Vassilakou für skurrile Ergebnisse verantwortlich
- Lokale Situation muss bei der Planung berücksichtigt werden =

Wien (OTS) - „Die aktuelle Verkehrspolitik durch SP-Bezirksvorsteher
Gerhard Zatlokal und durch die grüne Stadträtin Maria Vassilakou
führt in Fünfhaus zu skurrilen Ergebnissen und ist völlig chaotisch“,
so Bezirksparteiobmann Markus Lill und Klubobmann Peter Estfeller.

In Fünfhaus - zwischen Gürtel, Felberstraße, Tannengasse und
Märzstraße - wird versucht mittels eines Bürgerbeteiligungsprozesses,
einer nicht notwendigen Verkehrsberuhigung Legitimität zu geben.
„Warum soll in einer Zone wo es 30 km/h-Beschränkungen und
Wohnstraßen gibt, ein Einbahnkarussell eingerichtet werden? Damit
wird jeglicher Verkehr zum Erliegen gebracht“, so Bezirksparteiobmann
Lill.

Dem nicht genug, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion zwischen der
Schweglerstraße, Felberstraße, Huglgasse und Märzstraße ebenfalls
eine neue Einbahnregelung eingeführt. Diesmal ohne jegliche
Information an die Bürger. Auch die zuständige Verkehrskommission des
Bezirkes wurde bis dato nicht eingebunden. Markus Lill: „Warum scheut
der Bezirksvorsteher hier die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger
sowie die üblichen demokratischen Abläufe?“

Fahrradwege: Schlecht geplant und ohne Anschluss!

Die Schweglerstraße wurde - zwischen der Felberstraße und der
Märzstraße - mit großem finanziellen Aufwand durch beidseitige
Mehrzweckstreifen fahrradfreundlicher gestaltet. Leider stellte sich
- worauf die ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus von Anfang an hingewiesen hat -
heraus, dass die geplanten Weiterführungen entlang der
Schweglerstraße in Richtung des 16. Bezirks und auch über die
Schmelzbrücke nicht realisierbar sind. Um die Realisierung der
Fahrradstraße im Lauf der Goldschlagstraße ist es zwar ruhig
geworden. Wenn dieses Projekt aber trotzdem so wie geplant kommen
wird, müssen viele der aktuell gesetzten Maßnahmen nochmals geändert
werden.

„Es reicht nicht aus, sich eine Wien-Karte zu nehmen und willkürlich
Fahrradwege einzuzeichnen. Die lokale Situation muss bei der Planung
zwingend berücksichtigt werden. Bereits jetzt wurde enorm viel Geld
für einen im Nirgendwo endenden Fahrradweg verbaut. Mit dieser
Chaos-Politik muss endlich Schluss sein“, so Klubobmann Estfeller
abschließend.

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