- 31.01.2017, 08:00:04
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- OTS0007
Die italienischen & französischen Alpen ... Ein Wechselspiel aus Topografie, Infrastruktur & Servicequalität
Eine 35-köpfige Delegation österreichischer TouristikerInnen konnte sich im Rahmen der diesjährigen conos-Ski- & Trend-Exkursion von diesem Facettenreichtum überzeugen.

Utl.: Eine 35-köpfige Delegation österreichischer TouristikerInnen
konnte sich im Rahmen der diesjährigen conos-Ski- &
Trend-Exkursion von diesem Facettenreichtum überzeugen. =
Wien (TP/OTS) - Eine Dreitages-Trend-Expedition führte vom 17. bis
20. Jänner 2017 vom Aostatal und den umgebenden 4.000ern des
Monterosa Skigebietes über die Weltcup-, WM- und Olympia-Region
Sestriere und der Via Lattea bis in die französischen Haute Alpes
nach Serre Chevalier. Bei traumhaftem Wetter bekamen die
TeilnehmerInnen sowohl beim Skifahren als auch bei diversen
ExpertInnengesprächen mit den GeschäftsführerInnen der drei
Skigebiete einen intensiven Blick hinter die Kulissen der
Wintersportregion, welche teilweise mit Verwunderung wahrgenommen
wurden.
Vor dem Hintergrund der landschaftlichen Qualität – mit dem
Matterhorn im direkten Blickkontakt – konnte das sich über drei Täler
erstreckende Monterosa Skigebiet überzeugen. Skigebietstechnisch und
infrastrukturell ist das Gebiet allerdings doch teilweise in die
Jahre gekommenen. Ein bescheidenes gewerbliches Hotel- &
Beherbergungsangebot in diesen einzelnen Tälern dürfte zudem eine
zentrale Zukunftsherausforderung dieser Region sein.
Sestriere ist nicht erst aufgrund der Olympischen Spiele vor 10
Jahren zu einem klingenden Skiort aufgestiegen, jedoch wusste das
Skigebiet den Aufschwung der im Jahr 2006 stattgefundenen Spiele nur
begrenzt zu nutzen. Mit kaum für den Gast erkennbaren
Zusatz-Attraktionen oder Innovationen und einem primär durch „kalte
Betten“ in Zweit- und Ferienwohnsitzen geprägtem Ortsbild blieb die
Destination für die TeilnehmerInnen doch hinter den touristischen
Erwartungen zurück. Positiv überraschen konnte jedoch die durch die
Via Lattea verbundene französische Seite Montegénevre. „Trotz – oder
vielleicht wegen – der fehlenden Olympiade bemüht sich dieser Teil
des Skigebiets in den letzten Jahren aktiv, durch
Ergänzungsattraktionen wie Ganzjahres-Rodelbahn oder Wellness-Zentrum
aus dem touristischen Schatten des großen Bruders Sestriere zu
treten“, fasst Matthias Gillhofer von der conos die Eindrücke der
Teilnehmer zusammen.
Als Überraschung präsentierte sich auch das französische Serre
Chevalier, das sich sowohl als professionell gemanagtes Skigebiet mit
weitgehend zeitgemäßen Infrastrukturen als auch als ansprechende und
attraktive Urlaubsdestination mit entsprechender touristischer
Wohlfühl-Qualität präsentierte.
„Im Bezug auf deren touristischen Erfolg waren die besuchten
Skigebiete in den italienischen und französischen Alpen durchaus sehr
unterschiedlich. Es zeigte sich aber einmal mehr, dass dort, wo das
vergleichsweise hochpreisige touristische Wintersportprodukt dem
Kunden auch eine entsprechende Produktqualität entgegenstellt, die
Entwicklung durchaus positiv ist. Österreichs Angebot scheint im
direkten Preis-Leistungs-Vergleich dabei durchaus gut aufgestellt,
allerdings sollte man sich seiner Position nie zu selbstsicher sein“,
resümiert Arnold Oberacher von der conos.
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