• 30.01.2017, 13:50:02
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Industrie: „Licht und Schatten“ beim Arbeitsprogramm Neu

IV-Präsident Kapsch: Erhöhung der Forschungsprämie und Investitionsanreize Erfolg für den Standort – Massive Kritik an Arbeitszeit-Auslagerung an Sozialpartner

Utl.: IV-Präsident Kapsch: Erhöhung der Forschungsprämie und
Investitionsanreize Erfolg für den Standort – Massive Kritik
an Arbeitszeit-Auslagerung an Sozialpartner =

Wien (OTS) - „Licht und Schatten“ sah der Präsident der
Industriellenvereinigung (IV), Mag. Georg Kapsch, heute, Montag, beim
neuen Regierungsübereinkommen. „Einerseits ist sehr zu begrüßen, dass
die Bundesregierung die standortpolitischen Notwendigkeiten erkannt
hat und mit der Erhöhung der Forschungsprämie auf 14 Prozent einer
zentralen Forderung der Industrie nachkommt. Ebenso sind nunmehr
gesetzte Investitionsanreize für Unternehmen, die vereinbarte
Lohnnebenkostenförderung bei Neuaufnahmen sowie die Abmilderung der
kalten Progression positiv“, so Kapsch. Massive Kritik übte der
IV-Präsident an der Auslagerung der Gespräche über eine
Modernisierung der Arbeitszeit an die Sozialpartner. „Dies ist
angesichts der seit Jahren auf Sozialpartnerebene ergebnislos
laufenden Verhandlungen zu praktikablen Arbeitszeitgrenzen keine
Lösung. Die Anhebung der Arbeitszeitgrenze bei Gleitzeit auf 12
Stunden steht seit mehr als drei Jahren im Regierungsprogramm und ist
eine gesetzliche (!) Materie“, so Kapsch.

Senkung der Arbeitslosigkeit muss gemeinsames Umsetzungsziel
sein

„Zentrales und gemeinsames Ziel muss die Attraktivierung des
Standortes und als Folge eine nachhaltige Senkung der hohen
Arbeitslosigkeit im Land sein. Insofern sind alle Maßnahmen in diese
Richtung als Erfolg für den Standort positiv zu werten, ebenso wie
die beabsichtigten Schritte im Bereich Entbürokratisierung sowie zur
Vermeidung von Gold Plating. Hier gibt es massiven und dringenden
Handlungsbedarf zur Entlastung der Betriebe. Für einen ‚gelernten
Österreicher‘ sind dabei allerdings die konkreten Schritte und der
gemeinsame Wille aller Akteure – Bund, Länder, Gemeinden und
Interessenvertreter – entscheidend. Ebenso konsequent voranzutreiben
ist der Bildungsbereich mit weiteren Schritten bei der beschlossenen
Studienplatzfinanzierung sowie dem Autonomiepaket“, betonte der
IV-Präsident. Kritisch sei jedenfalls die beschlossene Frauen-Quote
für Aufsichtsräte zu bewerten.

Weitere Informationen: www.iv-net.at/medien

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