WK Wien Biach an Vassilakou: Planwirtschaft ist keine Lösung

Wien (OTS) - „Es freut uns, dass die Vizebürgermeisterin die Problemlage erkannt hat und nun auch zur Zusammenarbeit bereit ist. Mit den richtigen Maßnahmen können wir die Fehler der Vergangenheit ausmerzen und die Mariahilfer Straße zu alter Stärke zurückbringen“, sagt Alexander Biach, stellvertretender Direktor in der Wirtschaftskammer Wien. Die von der Vizebürgermeisterin ventilierte Idee einer Mietobergrenze lehnt Biach aber ab. „Ich wage zu bezweifeln, dass man mit Planwirtschaft die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft meistert. Das hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert“, sagt Biach. Vielmehr forciert Biach eine rasche Lösung, die die bestehende Einschränkung der Erwerbsfreiheit behebt, etwa die Einführung von Demozonen. Eine Entlastung der von Veranstaltungen und Demos am stärksten betroffenen Straßenzüge sei eine Maßnahme, die von vielen Handelsbetrieben zu Recht gewünscht wird. So war beispielsweise im so wichtigen Weihnachtsgeschäft an drei von vier Einkaufssamstagen die Mariahilfer Straße wegen Demos nur eingeschränkt erreichbar. In einer Umfrage der WK Wien geben 80 Prozent der Wiener an, dass sie die Innenstadt meiden, wenn es Demos gibt. Das korreliert auch mit den Angaben der Unternehmer, die an Demo-Tagen Umsatzeinbrüche von bis zu 70 Prozent verbuchen. „Es geht hier um Jobs und die Existenz von Unternehmern. Deshalb fordern wir klar definierte öffentliche Plätze zur freien Meinungsäußerung, abseits der großen Hauptverkehrsrouten. Die Politik ist gefordert, Lösungen zu erarbeiten“, sagt Biach.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Wien
Abteilung Presse und Medienmanagement
Christian Wenzl
Stubenring 8-10, 1010 Wien
T 514 50-1585
E christian.wenzl@wkw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WHK0001