• 27.01.2017, 12:52:25
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  • OTS0113

AK Niederösterreich-Präsident Markus Wieser: Konsumentenschützer holten 2016 fast 1 Million Euro

AK Niederösterreich fordert Kostensenkungen bei Banken und im Wohnbereich

Utl.: AK Niederösterreich fordert Kostensenkungen bei Banken und im
Wohnbereich =

St. Pölten (OTS) - Rund eine Million Euro hat der AK
Niederösterreich-Konsumentenschutz im Vorjahr für die
NiederösterreicherInnen erkämpft. „Knapp 37.000 KonsumentInnen ließen
sich zu Problemen rund um Finanzdienstleistungen, Wohnen, Handy und
Internet beraten“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB
NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Er fordert für 2017 deutliche
Kostensenkungen im Finanzdienstleistungsbereich, Verbesserungen bei
den Maklergebühren und den Betriebskosten.

Exakt 988.209 Euro hat die Konsumentenberatung im Vorjahr gesichert.
„Für uns ist klar: Geschädigte sollen rasch zu ihrem Recht kommen“,
sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus
Wieser. Rund 22.000 KonsumentInnen haben sich über die Hotline
telefonisch beraten lassen. In fast 5.000 Fällen war ein persönliches
Beratungsgespräch nötig, um eine Lösung zu finden. Knapp 10.000 Mal
wurden die KonsumentInnen auf schriftlichem Wege unterstützt. Für
rund 1.800 NiederösterreicherInnen mussten die AK-ExpertInnen bei
Firmen intervenieren, weil diese nicht bereit waren, auf deren
berechtigte Anliegen zu reagieren. „Bei einem Großteil der an uns
herangetragenen Fälle kommen wir mit außergerichtlichen Verhandlungen
zu einer Lösung und das Mitglied schnell zu seinem Recht“, sagt AK
Niederösterreich-Direktor Mag. Joachim Preiß.

Schwerpunkte in der Beratung

Thematische Schwergewichte in der Beratung waren
Finanzdienstleistungen, Wohnrecht, Bauen und Sanieren, Telefonieren
und Internet sowie Probleme mit Autos. Erfolgreich wurden unseriöse
Werbefahrten bekämpft: Durch eine Gesetzesänderung in der
Gewerbeordnung und intensive Aufklärungsarbeit gab es 2016 keinen
einzigen Beratungsfall mehr dazu. Ebenfalls ein Erfolg war die
gesetzliche Verpflichtung zur Button-Lösung: Erst durch Klicken eines
Bestellknopfes mit der Aufschrift „kostenpflichtig bestellen“, „jetzt
zahlen“ oder einer ähnlichen eindeutigen Formulierung ist der
Konsument an eine kostenpflichtige Bestellung gebunden.

KonsumentInnen müssen weniger für Rauchfangkehrer zahlen

Die Arbeiterkammer hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die
Preisvorteile aus der Verlängerung der vorgeschriebenen Überprüfungs-
und Kehrintervalle an die Konsumenten weitergegeben werden. „Die
Ersparnis durch die neue Verordnung des Landes Niederösterreich für
die Haushalte beträgt 2,5 Millionen Euro“, sagt Wieser.

Ausblick auf 2017

Für 2017 fordert die Arbeiterkammer, dass die hohen
Überziehungszinsen von bis zu 13,5 Prozent deutlich gesenkt werden.
„Unser Vorschlag liegt bei maximal sechs Prozent über dem
Drei-Monats-Euribor", sagt Wieser. Wie groß hier das
Einsparungspotential für KonsumentInnen ist, zeigt der Rechner der AK
auf www.bankenrechner.at.
Weitere Forderungen sind: Nur der Auftraggeber soll die Maklergebühr
bezahlen, Grundsteuer, Versicherungskosten und Verwaltungshonorare
sollen aus den Betriebskosten herausgenommen werden,
Schlichtungsstellen für wohnrechtliche Angelegenheiten sollen in
Niederösterreich flächendeckend eingerichtet werden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN

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