• 24.01.2017, 10:25:17
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  • OTS0046

Lucerne Festival – Sternstunden der Klassik seit 1938

Die Orchester und Dirigenten, das Kultur- und Kongresszentrum KKL von Starachitekt Jean Nouvel, der Ausblick: es gibt viele Gründe, sich in das Lucerne Festival zu verlieben.

Schweiz. ganz natürlich. Keystory Luzern,
Schifffahrt und Besuch im KKL.

Utl.: Die Orchester und Dirigenten, das Kultur- und Kongresszentrum
KKL von Starachitekt Jean Nouvel, der Ausblick: es gibt viele
Gründe, sich in das Lucerne Festival zu verlieben. =

Wien/Luzern (TP/OTS) - Die Liebesgeschichte des Lucerne Festival
beginnt mit Richard Wagner: Die Anfänge des Festivals gehen zurück
auf das Jahr 1938, als unter der Leitung von Arturo Toscanini
erstmals ein Konzert im Tribschen stattfand, dem ehemaligen Wohnhaus
des Komponisten. Richard Wagner bewohnte das Haus zwischen 1866 und
1872 und war fasziniert von der Stadt Luzern, dem See und den Bergen.
Die Schönheit der Landschaft bezeichnete er als "wahre Wunderwelt".
Das Landhaus Tribschen, in dem Wagner eine Vielzahl seiner Werke
schuf, kann heute als Museum besichtigt werden.

Seit der ersten Ausgabe vor Wagners Landhaus, die nur zehn Konzerte
umfasste, hat sich viel verändert. Das Lucerne Festival gehört heute
zu den wichtigsten Festivals weltweit und zieht jedes Jahr
Klassik-Stars aus der ganzen Welt nach Luzern. Das Programm im Sommer
umfasst inzwischen über 100 Konzerte. 1988 wurde das Sommer-Festival
um eine Osterausgabe ergänzt, die sich der sakralen Musik widmet. Das
Herbst-Festival Am Piano konzentriert sich seit 1998 ausschließlich
auf Tasteninstrumente.

Mit dem Ende der 1990er-Jahre eröffneten Kultur- und Kongresszentrum
KKL ist die Liebesgeschichte um ein Kapitel reicher: Die Luzerner
sind stolz auf das architektonische Meisterwerk von Stararchitekt
Jean Nouvel direkt am Vierwaldstättersee. Das KKL vereint
Konzertsaal, Kongresszentrum und Kunstmuseum unter einem Dach – mit
dem Lucerne Festival als jährlichem Höhepunkt. Die Akustik des
Konzertsaals, entworfen vom New Yorker Architekten und Akustiker
Russell Johnson, gilt nach wie vor als weltweit führend.

Seit 1999 prägt Intendant Michael Haefliger das Lucerne Festival mit
seiner künstlerischen Handschrift. Die Liebe zur klassischen Musik
wurde dem Sohn des Schweizer Tenors Ernst Haefliger und studierten
Violinisten quasi in die Wiege gelegt. Als künstlerischer Leiter
gründete er mit dem 2014 verstorbenen Claudio Abbado ein eigenes
Festival-Orchester sowie mit Pierre Boulez eine Akademie und setzt
sich für die Förderung des Nachwuchses ein.

Weitere Informationen: www.lucernefestival.ch, www.kkl-luzern.ch

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