Zum heutigen Start des Volksbegehrens gegen TTIP, CETA und TiSA:

Überparteiliche Diskussionsveranstaltung, morgen 24. Jänner um 19 Uhr in 3033 Altlengbach, Hotel "Steinberger", Hauptstr. 52

Laaben (OTS) - Am Podium:

  • Bgmst. Herbert Thumpser (SPÖ, Hauptorganisator des Volksbegehrens)
  • Univ. Prof. Dr. Heinrich Wohlmeyer (ÖVP, Ressourcenökonom)
  • Ing. Norbert Hofer (FPÖ, 3. Nationalratspräsident)

Alle drei gelten als entschiedene Befürworter des Volksbegehrens und dessen Ziele.

Dazu Inge Rauscher, Obfrau des Veranstalters - der unabhängigen Arbeitsgemeinschaft INITIATIVE HEIMAT & UMWELT (IHU):
"Selbstverständlich unterstützen auch wir dieses wichtige Volksbegehren gegen TTIP, CETA & TiSA - u.a. mit obiger Veranstaltung. Das sogenannte "Frei"-Handelsabkommen der EU mit Kanada, nämlich CETA, stellt eine große Bedrohung für die - noch -mittelständisch geprägten Volkswirtschaften und deren soziale und ökologische Errungenschaften dar. CETA bedeutet in Wahrheit TTIP! Selbst wenn die neue US-Regierung das TTIP-Abkommen nicht weiter verfolgen sollte, was man dzt. noch nicht wirklich abschätzen kann, könnten US-Konzerne allein durch ihre Niederlassungen in Kanada über das CETA-Abkommen die europäischen Märkte überschwemmen; sie würden damit de facto auch österreichische Produkte - und Arbeitsplätze -ohne Rücksicht auf Qualitätskriterien über Preisdumping aushebeln! Handelsabkommen zwischen gesättigten Märkten wie Kanada und der EU können nur zu Qualitätseinbußen und zum damit einhergehenden Verdrängungswettbewerb der Großen zulasten der Kleinen führen! Das zeigen sämtliche ökonomische Erfahrungen.“

CETA & TTIP - auch katastrophal für den Tierschutz

Tierarzt und Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT, ergänzt: „Diese großteils geheim verhandelten „Freihandels“-Abkommen zwischen der USA, Kanada und der EU würden noch mehr Tierquälerei Tür und Tor öffnen. Tiere wären noch rechtloser und noch längeren Transporten ausgesetzt. Zudem würden die in der EU ohnehin nicht allzu strengen Tierschutz-Standards – v.a. in der „Nutztier“-Haltung – weiter reduziert und auf „amerikanische Verhältnisse“ herabgesenkt werden: Monster-Legebatteriebetriebe mit 1 Mio. Tieren, Einzelboxen der Kälber oder durchgehende Kastenstandhaltung bei Muttersauen. Zudem würden uns dann chemische Zusätze und Verfahren in der Lebensmittelproduktion – u.a. die hierzulande in der Landwirtschaft noch verbotene Gentechnik – „beglücken“, ohne Chance dagegen klagen zu können! Noch extremere Massentierhaltungen und Tierfabriken wären die „Gewinner“ und das Bauernsterben würde weiter beschleunigt werden. Wachstums-Hormone und Antibiotika sind in Amerika erlaubt, um eine noch höhere Milchproduktion oder schnelleres Wachstum bei den ohnehin schon extrem ausgebeuteten „Nutztieren“ zu erzwingen. Auch das berüchtigte „Chlorhuhn“ ist inakzeptabel, kaschiert es doch durch Abtötung von Keimen nach der Schlachtung noch engere, brutalere und unhygienischere Haltungsbedingungen während der Mastzeit. Die Lobbys der Fleisch-Industrie wollen das alles „dank“ TTIP & CETA auch für den EU-Markt erreichen. Ähnliches gilt für Klonfleisch: Dieses ist in den USA schon jetzt ohne Kennzeichnung in den Regalen, die EU-Kommission möchte dasselbe zumindest für die Nachkommen von Klontieren durchsetzen!“

"Aus diesen und vielen weiteren Gründen sagen wir NEIN zu CETA und JA zum VOLKSBEGEHREN. Nähere Informationen bei der morgigen Bürgerdiskussion am 24. Jänner in Altlengbach", so Inge Rauscher abschließend.

Diskussionsabend zum Volksbegehren gegen CETA & TTIP

Vertreter von SPÖ, ÖVP und FPÖ legen ihre Gründe dar, warum sie
dieses Volksbegehren unterstützen.

Datum: 24.1.2017, 19:00 - 22:00 Uhr

Ort:
Hotel Steinberger
Hauptstraße 52, 3033 Altlengbach

Url: http://heimat-und-umwelt.at/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=9&cntnt01origid=71&cntnt01returnid=71

Rückfragen & Kontakt:

Inge Rauscher, 02242-70 516, ihu@a1.net
Dr. Franz-Joseph Plank, 0676-708 24 34
office@animal-spirit.at
www.animal-spirit.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ANI0001