FP-Schock: Wien realisiert erstmals 37 Mio. Euro Verlust aus Franken-Spekulation

Weitere 400 Millionen Euro werden mindestens folgen

Wien (OTS) - Finanzstadträtin Brauner hat im gestrigen Finanzausschuss berichtet, dass Wien 150 Millionen Schweizer Franken in Euro zu einem Kurs von 1,0902 konvertiert und in Euro umgeschuldet hat. Durch diese Umschuldung ist im Vergleich zum Kurs bei der Kreditaufnahme ein Verlust von 37 Millionen Euro entstanden und jetzt auch erstmals realisiert worden. Sollte der CHF-Kurs auf dem Niveau der letzten Monate bleiben, dann würden das weitere rund 400 Millionen Euro an Verlusten für die Stadt Wien bedeuten. „Da Brauner jedoch angekündigt hat, die Konvertierung auf sieben Jahre anzulegen, muss man befürchten, dass die Verluste weit größer sein werden“, so der Finanzexperte der FPÖ-Wien, Stadtrat DDr. Eduard Schock, der an die warnenden Worte sämtlicher Finanzexperten und Kursanalysten erinnert, die von einem immer stärker werdenden Schweizer Franken ausgehen. Deshalb hält Schock an der freiheitlichen Forderung, noch im Jahr 2017 einen Komplettausstieg zu machen, fest. (Schluss)

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