• 19.01.2017, 10:30:16
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  • OTS0053

VP-Gaggl/VP-Malle: Ohne Lärmschutz keine Hochleistungsbahn!

Streckenführung der Hochleistungsbahn im Zentralraum noch immer nicht geklärt. Ohne Lärmschutz keine Hochleistungsbahn durch den Zentralraum. VP-Initiativen bis dato unbehandelt

Utl.: Streckenführung der Hochleistungsbahn im Zentralraum noch
immer nicht geklärt. Ohne Lärmschutz keine Hochleistungsbahn
durch den Zentralraum. VP-Initiativen bis dato unbehandelt =

Klagenfurt (OTS) - "Während die Gleise der Hochleistungsbahn vor
Klagenfurt in der Erde liegen, ist die Streckenführung von Klagenfurt
nach Villach noch immer nicht geklärt. Die Menschen erwarten
Klarheit. Die Hochleistungsbahn darf nicht durch die Schlafzimmer der
Anrainer fahren. Außerdem steht die sensible Tourismusregion
Wörthersee auf dem Spiel", stellt der VP-LAbg. und
Bezirksparteiobmann von Klagenfurt Land, Herbert Gaggl, heute klar.
Gaggl habe in den letzten Jahren bereits mehrfach die Initiative
ergriffen und zu Wörthersee-Konferenzen eingeladen, damit vor allem
die Anliegen der Klagenfurterinnen und Klagenfurter und des Tourismus
Gehör finden. Auch entsprechende Petitionen wurden verfasst.
Schon im Juli 2013 wurden im Rahmen einer Wörthersee-Konferenz alle
Verantwortlichen eingeladen, um für die schon heute nicht mehr
tragbare Lärmbelastung entlang des Wörthersees und in Klagenfurt
Lösungen zu erarbeiten. Gegen die Lärmbelästigung entlang der
Zugstrecke wurde nicht nur eine Petition ins Leben gerufen, sondern
wurden Investitionen in den Lärmschutz gefordert.

Von Seiten der EU und der Bahn wurden die dafür notwendigen Mittel
bereits fixiert. Bis 2018 fließen 50 Millionen Euro in die Trasse
entlang des Sees für den Lärmschutz. „Jetzt geht es um Taten. Für den
Wirtschaftsstandort Kärnten ist die Anbindung an die
Baltisch-Adriatische-Achse von großer Bedeutung. Das stärkt die
Attraktivität des Standortes, sichert Investitionen und schafft
Arbeitsplätze", so der VP-Wirtschaftssprecher Markus Malle. Aber ohne
Schutz der Bürgerinnen und Bürger darf es zu keiner Ausweitung des
Güterverkehrs auf der Strecke kommen. „Denn auch die Lebensqualität
ist maßgeblich für einen Wirtschaftsstandort, zumal der Tourismus
eine der Haupteinnahmequellen Kärntens ist“, erläutert Malle. Dass
der Landeshauptmann nun eine weitere Wörthersee-Konferenz in Aussicht
stellt, sei grundsätzlich zu begrüßen, "aber was nützen Konferenzen,
wenn keine Taten folgen und die vielen Initiativen der Kärntner
Volkspartei bis dato unbehandelt liegen bleiben. Wir erwarten uns,
dass der Landeshauptmann als Bundesparteiobmann Stellvertreter seine
Kontakte zu Bundeskanzler Kern, zum Infrastrukturminister Leichtfried
und zum ehemaligen Arbeitgeber der ÖBB endlich spielen lässt", so
Malle. Gerade weil die Baltisch-Adriatische Achse wichtig für den
Wirtschaftsstandort Kärnten, Österreich und Europa ist, brauche es
endlich Lösungen für den Streckenbau der Hochleistungsbahn in
Kärnten. (Schluss)

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