- 17.01.2017, 09:54:47
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: 2016 bis zu 530 Anrufe täglich (+ Foto)
48.800 Hilfeleistungen erbracht, 2.300 Kranke und Verletzte heimgebracht
Utl.: 48.800 Hilfeleistungen erbracht, 2.300 Kranke und Verletzte
heimgebracht =
Wien (OTS) - Für die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe war 2016 ein sehr
arbeitsreiches Jahr. "Rund 194.000 Hilferufe sind bei uns eingegangen
– das sind im Schnitt 530 Anrufe täglich", schildert Arjan Buurman,
Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Während der Hauptreisesaison
im Sommer, aber auch in der Winterurlaubszeit, erhöht sich die
Schlagzahl deutlich und mehr als 1.000 Anrufe pro Tag sind keine
Seltenheit."
Wer an den ÖAMTC-Schutzbrief denkt, geht häufig davon aus, dass
die meisten Anrufe von Auslandsurlaubern kommen. "Natürlich haben wir
auch im Ausland sehr viele Fälle zu betreuen", so Buurman. "Der
Großteil der insgesamt rund 48.800 Hilfeleistungen 2016 wurde
allerdings – wie jedes Jahr – in Österreich erbracht. Erst danach
folgen Hilferufe aus dem Ausland, die meisten aus Deutschland,
Italien, Kroatien, Ungarn und Griechenland."
Ein großer Teil der Anrufe aus dem Ausland hat mit der klassischen
ÖAMTC-Dienstleistung zu tun: Das Auto ist liegengeblieben,
Pannenhilfe muss her. Bewerkstelligt wird das in Zusammenarbeit mit
den Partnerclubs im Ausland. Buurman fasst zusammen: "Rund 17.700 Mal
kamen die Pannenfahrer unserer Partner 2016 zum Einsatz. In rund
3.600 Fällen war keine Reparatur möglich und der ÖAMTC hat die
Rückholung des Fahrzeuges organisiert, dazu kommen rund 4.300
Fahrzeugrückholungen innerhalb Österreichs.
1.300 Patientenrückholungen aus dem Ausland – Ambulanzjet 82
Mal im Einsatz
Rund 1.300 verletzte und erkrankte Urlauber wurden 2016 vom ÖAMTC
aus dem Ausland nach Hause geholt. In 82 besonders schweren Fällen
kam dabei ein eigens ausgerüsteter Ambulanzjet zum Einsatz. "Dieser
Jet ist aber nicht immer das bevorzugte Transportmittel", hält
Buurman fest. "Am wichtigsten ist das Wohl des Patienten, der sehr
oft wesentlich schneller und komfortabler per Linienmaschine
zurückgebracht werden kann." 2016 war das 440 Mal der Fall, der Rest
der Rückholungen erfolgte bodengebunden.
Was alles passieren kann – Beispiele aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe 2016
Eine vierköpfige Familie aus Niederösterreich war in Izola
(Slowenien) auf Urlaub. Am Tag vor der Heimfahrt erlitt der Vater bei
einem Fahrradunfall eine Kopfverletzung, die einen
Krankenhausaufenthalt erforderlich machte. Das Problem für die
Familie: Der 16-jährige Sohn sollte zwei Tage nach der Rückkehr aus
dem Urlaub ein Praktikum beginnen. Der ÖAMTC organisierte daher die
Rückholung des Jugendlichen, während die Ehefrau und der jüngere Sohn
beim Patienten blieben. Nach einigen Tagen Beobachtung im Krankenhaus
wurde der Familienvater schließlich per Krankenwagen und
Arztbegleitung in ein österreichisches Krankenhaus gebracht. Die
Kosten für Krankentransport, Heimreise des älteren Sohnes und
zusätzliche Übernachtungen der restlichen Familie in Slowenien wurden
zur Gänze vom ÖAMTC-Schutzbrief übernommen.
Herr W. aus Graz war im Juli mit seinem 30 Jahre alten VW-Bus in
den kühlen Norden zu einem Campingurlaub unterwegs. In Schweden blieb
das Fahrzeug mit einem geplatzten Kühlerschlauch liegen. Diese Panne
konnte vom schwedischen Partnerclub des ÖAMTC kurzfristig behoben
werden, nicht jedoch ein Defekt an der Einspritzleitung. Die Schweden
schleppten den VW-Bus zum Campingplatz. Die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe konnte ein nötiges Ersatzteil besorgen und
nach Schweden schicken, wo die Reparatur gelang. Nach einem weiteren
Defekt und einer weiteren Ersatzteilsendung durch den ÖAMTC konnte
Herr W. endlich die Heimreise antreten. Kosten für Abschleppung,
Nächtigung und Ersatzteilversand wurden von der Schutzbrief-Nothilfe
übernommen.
Im beliebten Urlaubsland Spanien hatte Herr Z. eine Panne.
Besonders ärgerlich für den Wiener: Er war gerade auf dem Weg zu
einer Hochzeit. Der Wagen musste abgeschleppt werden, aber auch die
Werkstätte konnte den Defekt nicht sofort beheben. Die
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierte daher ein Ersatzfahrzeug,
sodass Herr Z. noch rechtzeitig sein Ziel erreichte. Während der
Hochzeitsfeierlichkeiten liefen die Reparaturen nach mehreren Anrufen
durch die Schutzbrief-Nothilfe auf Hochtouren, sodass das Fahrzeug am
nächsten Tag tatsächlich für die Heimreise fertig war. Die
zusätzliche Übernachtung sowie die Kosten für die Taxifahrt zur
Werkstatt wurden vom ÖAMTC übernommen.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, den ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz, findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
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