- 12.01.2017, 15:23:07
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Kälte in Europa – Diakonie bittet um Spenden für Winterhilfe
Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsmaßnahmen in Republik Moldau und entlang der Balkanroute aus: Lokale Einsatzteams verteilen warme Mahlzeiten, Heizmaterial und Hilfsmittel
Utl.: Diakonie Katastrophenhilfe weitet Hilfsmaßnahmen in Republik
Moldau und entlang der Balkanroute aus: Lokale Einsatzteams
verteilen warme Mahlzeiten, Heizmaterial und Hilfsmittel =
Wien (OTS) - Als Reaktion auf die umgehend benötigtet Nothilfe stellt
die Diakonie Katastrophenhilfe für die kommenden Tage € 10.000,- aus
dem Katastrophenhilfefonds zur Verfügung. „So können wir in dieser
extremen Zeit rasch warme Mahlzeiten, Hygieneartikel und Heizmaterial
zur Verfügung stellen“, erklärt die Leiterin der Diakonie
Katastrophenhilfe Dagmar Lassmann. Im Hinblick auf die kommenden
Wochen bittet die Diakonie Katastrophenhilfe dringend um Spenden, „um
die Arbeit mit den lokalen Partnerorganisationen in der Republik
Moldau, Serbien und Griechenland fortsetzen zu können. Zahlreiche
Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen“, so Lassmann.
Republik Moldau: Lebensbedrohliche Kälte für ältere Menschen
In der Republik Moldau ist die extreme Kältewelle vor allem für
ältere Menschen eine lebensbedrohliche Situation. Aufgrund der großen
Schneemengen können sie ihr Haus nicht mehr verlassen und sind
weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Als Vorsorge für den
Wintereinbruch hat die Diakonie schon in den vorangegangenen Wochen
Heizmaterial, Decken und Matratzen an besonders bedürftige Haushalte
verteilt. „Unsere lokalen Einsatzteams helfen dabei Wege
freizuschaufeln, verteilen Hilfsgüter und sichern mit ihren
Hausbesuchen das Überleben vieler bitterarmer Menschen“, berichtet
Veronica Timbalari, Leiterin der lokalen Partnerorganisation
Associatia Neoumanist.
Serbien und Griechenland: Flüchtlinge sind Kälte schutzlos
ausgeliefert
Auch entlang der Balkanroute hat sich durch den Temperatursturz die
Situation für tausende Flüchtlinge zuletzt dramatisch zugespitzt. Der
Kälteeinbruch von Griechenland bis hinauf nach Serbien und Ungarn hat
laut der „Internationalen Organisation für Migration der Vereinten
Nationen“ in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschenleben
gefordert. „Die Situation ist ernst, viele Menschen sind der Kälte
schutzlos ausgeliefert“, sagt Marija Vranešević,
Programmkoordinatorin der lokalen Partnerorganisation Philanthropy in
Serbien. „Die zur Verfügung gestellten Unterkünfte sind oftmals nicht
ausreichend für die anhaltenden Minusgrade ausgestattet. Bestehende
Camps sind überfüllt.“
Belgrad: Kaum winterfeste Unterkünfte
Vor allem in Belgrad gibt es noch immer zahlreiche Flüchtlinge, die
im Freien übernachten müssen. Auch an der Grenze zu Ungarn kam es
zuletzt zu Rückschiebungen und zu einem Rückstau bei der legalen
Einreise von Flüchtlingen nach Europa. „In erster Linie muss es jetzt
darum gehen, Menschen in festen Unterkünften unterzubringen. Auch die
Verteilung von Hygieneartikeln, um die Ausbreitung von Läusen,
Hautausschlägen und diverses Erkrankungen zu verhindern, ist in
dieser Situation besonders wichtig“, betont Dagmar Lassmann.
Die Diakonie baut Winterhilfe aus und bittet um Spenden
Die eisige Kälte hat weite Teile Süd- und Osteuropas weiter fest im
Griff. Von den griechischen Inseln bis hinauf zur Republik Moldau
herrschten in der vergangenen Woche Temperaturen um die -20°C. In den
kommenden Tagen werden mancherorts große Schneemengen erwartet. Die
Diakonie baut laufende Hilfsmaßnahmen weiter aus und bittet um
Spenden.
Diakonie Katastrophenhilfe
Kennwort „Winterhilfe“
Erste Bank - IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
Online spenden: katastrophenhilfe.diakonie.at/spenden
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