• 12.01.2017, 15:00:16
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Ferienregion vertritt Österreich bei der UNO

Vereinte Nationen bestimmen 2017 zum Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus. Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern leistet dazu den „alpinen Beitrag“ Österreichs.

Zum Auftakt der Ferienmesse in Wien präsentierten heute,
Donnerstag 12. Jänner, Ferienregion-Geschäftsführer Christian
Wörister, Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban, GROHAG-Vorstand
Johannes Hörl und SLTG-Prokurist Florian Größwang die Nationalpark
Hohe Tauern Angebote im Internationalen Jahr des nachhaltigen
Tourismus für Entwicklung 2017.

Utl.: Vereinte Nationen bestimmen 2017 zum Internationalen Jahr des
nachhaltigen Tourismus. Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
leistet dazu den „alpinen Beitrag“ Österreichs. =

Mittersill (TP/OTS) - Eine besonders gute Nachricht erreichte die
Verantwortlichen der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern gleich zu
Beginn des neuen Jahres: Die boomende Tourismusregion wird
Österreichs Beitrag zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen
Tourismus“ für die UNO leisten! 2017 wird von den Vereinten Nationen
ganz unter dieses Motto gestellt. Nur die Ferienregion Nationalpark
Hohe Tauern liefert inhaltlich und österreichweit einzigartig den
„alpinen Beitrag“.

„Wir sind stolz, dass wir in Sachen nachhaltiger Tourismus für die
UNO wichtig sind. Die Ferienregion, die Gemeinden, die
Partnerbetriebe und nicht zuletzt die Menschen, die in unserer
wunderschönen Region leben, leisten dazu jeden Tag einen wertvollen
Beitrag“, freut sich heute, Donnerstag 12. Jänner 2017, anläßlich der
Eröffnung der Ferienmesse Wien, Ferienregion-Geschäftsführer
Christian Wörister.

Nationalpark Sommercard MOBIL wird 2017 um den Glocknerbus
erweitert

Die Ferienregion setzt schon seit längerem auf sanfte Mobilität. Mit
der „Nationalpark Sommercard MOBIL“ können Gäste neben
Gratis-Eintritten in allen Nationalpark-Ausstellungen, Museen, Bädern
und den Bergbahnen der Region auch ein Tagesticket auf die
Großglockner Hochalpenstraße und kostenlos Bus und Bahn in der Region
benützen und so auf ihr Auto und unnötigen CO2-Ausstoß verzichten, so
Wörister. Fahrten im Ausmaß von 60 Tonnen Treibstoff konnten bereits
letztes Jahr durch das Nutzen der „Nationalpark Sommercard MOBIL“
eingespart werden! Neu ist im Sommer 2017 auch die Möglichkeit, mit
der Nationalpark Sommercard MOBIL auch den Glocknerbus gratis nutzen
zu können, und so umweltfreundlich das einzigartige
Nationalparkerlebnis Großglockner Hochalpenstraße genießen zu können.

Besonders bewerben wird die Ferienregion im Jahr 2017 weiters die
Anreiseangebote mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei Veranstaltungen
− etwa für den Almsommer und den Bauernherbst, für die
Jubiläumsfeier 10 Jahre Nationalparkzentrum Mittersill und dem
50-Jahr-Jubiläum der Anerkennung der Krimmler Wasserfälle mit dem
Europäischen Naturschutzdiplom. „Weiters werden die biologisch
produzierten regionalen bäuerlichen Produkte wie der Bio-Almkäse aus
dem Krimmler Achental, das Bio-Bergbauernbrot von der Kalchkendl Alm
im Rauriser Tal und der Bio-Kräutertee aus Hollersbach vor den
Vorhang geholt werden“, freut sich Wörister auf die zahlreichen
Aktivitäten im heurigen Sommer.

Nationalparkverwaltung mit neuen Besucherangeboten –
Nationalpark Ranger sind erstmalig in allen Tälern für die Besucher
„präsent und greifbar“

„Für die Salzburger Nationalparkverwaltung stand das vergangene Jahr
ganz im Zeichen des Ankaufs von 3.000 Hektar Grund und Boden im
Kerngebiet des Nationalparks. Mit den Österreichischen Bundesforsten
wurde zudem eine langfristige Vertragsnaturschutzvereinbarung
unterzeichnet. Damit können wir das fast 8.000 Hektar große
Wildnisgebiet – der höchsten Schutzgebietskategorie nach
internationalem Standard– in den Sulzbachtälern umsetzen. Das passt
hervorragend zum Schwerpunkt der Vereinten Nationen für 2017“,
ergänzt Nationalparkdirektor Wolfgang Urban.

Neu ist, dass ab dem kommenden Sommer 2017 die Nationalpark Ranger in
allen Tälern und an allen ‚hot-spots‘ im Nationalpark präsent sein
werden und somit ohne Buchungsaufwand und zeitliche Gebundenheit für
alle Besucher mit ihrem Wissen zur Verfügung stehen.

„Das wird den Nationalpark und die Nationalparkidee nicht nur
sichtbarer und persönlicher, sondern auch erlebbarer machen. Denn das
Naturerlebnis ist und bleibt bei aller Wertschätzung von Forschung
und Umweltbildung, von Ausstellungen und Informationseinrichtungen
doch das größte ‚asset‘ in einem Nationalpark und seiner Region“,
sind sich Wörister und Urban einig.

Großglockner Hochalpenstraße präsentiert neue Ausstellung
„Gletscher.Leben“

„Vor dem Hintergrund der gegebenen Natur- und Umweltsituation im
Herzen des Nationalparks Hohe Tauern bemühen wir uns sensibel,
verantwortungsvoll und ökologisch vertretbar zu bewirtschaften“, so
Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG.

Der Sensationsfund einer rund 6.000 Jahre alten Zirbe, die einst im
Bereich der Pasterze wuchs, ist Dreh- und Angelpunkt einer neuen,
spannenden Gletscherausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Besucher begeben sich auf einen abwechslungsreichen und informativen
Ausstellungsrundgang, der die Geburtsstunde genau dieser Zirbe zum
Ausgangspunkt hat.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit unterschiedlichen Fragen, so
etwa wie das Gletscherfeld der Pasterze vor ca. 6.000 Jahren
ausgesehen hat. Welche Lebewesen mit dem Gletscher verbunden und von
seiner Entwicklung abhängig sind. Wie der sich stetig wiederholende
Wechsel von Gletschervorstoß und -rückzug die Berg- und
Kulturlandschaft verändert.

Die neue Ausstellung „Gletscher.Leben“ auf der
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird Anfang Juli 2017 eröffnet und ist eine
von neun kostenlosen Ausstellungen auf der Großglockner
Hochalpenstraße.

WasserWelten Krimml mit neuer Attraktion - Wasserleinwand
Design Storz

Die modernen WasserWelten sind idealer Ausgangspunkt für einen Besuch
der Krimmler Wasserfälle, die größten Wasserfälle Mitteleuropas. Das
interaktive Erlebniszentrum ist ein riesengroßer Spaß für die ganze
Familie: Mit der Panoramaterrasse – von wo man die Wasserfälle
bereits sehen und hören kann – dem WasserKino und dem
Wasserfallzentrum dreht sich hier alles um die sinnliche Inszenierung
des nassen Elements. Im Aquaszenarium, einer in Österreich
einzigartigen Projektionsshow, machen sich Besucher auf eine
virtuelle Reise durch den Wasserfall. Im Außenbereich können Besucher
selbst aktiv werden: Lustige Spiele sorgen für jede Menge Spaß.

Ab Sommer 2017 ergänzt ein neues Besucher-Highlight – eine sechs
Meter hohe Wasserleinwand als Erlebnisportal – des renommierten
Industriedesigners Achim Storz von Storz Design aus Zell am See die
WasserWelten.

SalzburgerLand setzt weltweit Maßstäbe im nachhaltigen
Tourismus

„Dass das Jahr 2017 von den Vereinten Nationen zum ‚Internationalen
Jahr des nachhaltigen Tourismus‘ ausgerufen wurde, zeigt wie aktuell
das Thema ist. Das SalzburgerLand ist sehr stolz, hier vor allem mit
dem Nationalpark Hohe Tauern eine Vorreiterrolle einzunehmen. Seit
vielen Jahren werden bewusst nachhaltige Angebote entwickelt. Der
Salzburger Bauernherbst oder der Salzburger Almsommer ergänzen die
Nationalparkangebote und setzen weltweit absolute Maßstäbe auf diesem
Gebiet“, so der Prokurist der SalzburgerLand Tourismus GmbH Mag.
Florian Größwang abschließend.

Hintergrund-Informationen:

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2017 zum
„International Year of Sustainable Tourism for Development“ erklärt.
In der Entscheidung nehmen die Vereinten Nationen Bezug auf den
Rio+20-Gipfel. Im Abschlussdokument „Die Zukunft, die wir wollen“,
konstatieren die Vereinten Nationen, dass „ein gut konzipierter und
gesteuerter Tourismus einen erheblichen Beitrag zur nachhaltigen
Entwicklung in ihren drei Dimensionen leisten kann, in engem
Zusammenhang mit anderen Sektoren steht und menschenwürdige
Arbeitsplätze schaffen und Handelschancen erzeugen kann.”

Ein weiterer Hintergrund ist der Zehnjahres-Programmrahmen für
nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, der ebenfalls auf dem
Rio+20-Gipfel verabschiedet wurde und unter dem es ein Programm zu
nachhaltigem Tourismus gibt.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | T71

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