• 11.01.2017, 12:37:39
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  • OTS0109

FSG-Wien-Meidlinger: Kein Sparpaket auf den Rücken der Beschäftigten

Neujahrsempfang der FSG-Wien mit Bilanz und Ausblick

Utl.: Neujahrsempfang der FSG-Wien mit Bilanz und Ausblick =

Wien (OTS) - „2016 war auch für Wien kein einfaches Jahr. In
gemeinsamer Anstrengung haben wir trotzdem an vielen Stellen Erfolge
erzielt. Die Lohnsteuerreform mit Wirksamkeit 1.1.2016 oder aber auch
die vielen erfolgreichen Gehaltsverhandlungen“, stellte FSG-Wien
Vorsitzender Christian Meidlinger in seiner Begrüßungsansprache fest.
Neben zahlreichen FunktionärInnen, PersonalvertreterInnen und
BetriebsrätInnen konnte Meidlinger u.a. die Präsidenten von ÖGB und
AK, Erich Foglar und Rudolf Kaske, ÖGB-Vizepräsidentin und
Frauenvorsitzende Renate Anderl sowie Stadträtin Sandra Frauenberger
begrüßen.++++
Meidlinger wies auf die Herausforderungen des Jahres 2017 hin: „Das
Lied vom ‚Sparzwang‘ erklingt, von Kürzungen, und Streichungen. Die
Wiener Wirtschaft fordert eine einseitige Arbeitszeitflexibilisierung
mit dem 12-Stunden-Tag, Ladenöffnungszeiten am Sonntag, die Stadt
möchte den KAV ausgliedern – die FSG Wien lehnt diese Vorschläge ab.
Die Herausforderungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dieser
Stadt liegen ganz wo anders.“

So fordert die FSG-Wien beispielsweise:
O Es muss alles versucht werden, um die Industrie, insbesondere in
den hochqualifizierten Segmenten, zu halten und entsprechend
weiterzuentwickeln. Eine sinnvolle industriepolitische Strategie zur
Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von der Kernregion Wien mit Umland
NÖ und Burgenland muss gemeinsam angegangen werden.
O Eine aktive, beschäftigungswirksame Infrastrukturpolitik.
O Die formale Höherqualifizierung der ArbeitnehmerInnen.
O Die Gemeinde Wien mit ihren Unternehmungen und der Bund haben auch
als größte Wiener Arbeitgeber eine besondere Verantwortung für den
Arbeitsmarkt. Der Strategie der Kostensenkung durch Prekarisierung
stabiler Arbeitsverhältnisse muss gegengesteuert werden. Es sollte
verstärkt „Insourcing“ von Aufgaben betrieben werden, der Mindestlohn
in diesen Bereichen muss so rasch wie möglich 1.700 Euro betragen und
das Bestbieterprinzip in der öffentlichen Vergabe muss umgesetzt
werden.

Meidlinger: „Unsere Forderungen haben wir gemeinsam mit der FSG in
der AK Wien zur bevorstehenden Vorstandsklausur der SPÖ Wien
eingebracht. Wir erwarten, dass diese Punkte eingehend diskutiert und
umgesetzt werden.“

FSG-Wien-Landesgeschäftsführer Gottfried W. Sommer dankte allen für
das enorme Engagement im Jahre 2016 und zeigte sich überzeugt, dass
im Jahr 2017 wieder viel erreicht werden kann.

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