- 10.01.2017, 10:05:01
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AUVA: Achtung Glatteis
Besonders auf der Fahrbahnoberfläche und auf Gehanlagen ist Glatteis ein großes Verkehrs- und Unfallrisiko.
Utl.: Besonders auf der Fahrbahnoberfläche und auf Gehanlagen ist
Glatteis ein großes Verkehrs- und Unfallrisiko. =
Wien (OTS) - Der Bremsweg eines Autos verlängert sich bei rutschiger
Fahrbahn um das Zehnfache und mehr – neben Temporeduktion ist daher
auch eine entsprechende Vergrößerung des Sicherheitsabstands wichtig.
Darüber hinaus sind abrupte Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver
zu vermeiden, besonders vorausschauendes Fahren ist daher Pflicht.
Bei unregelmäßig gefrorener oder gestreuter Fahrbahn besteht auch die
Gefahr, dass die Reifen eine unterschiedliche Straßenhaftung haben.
Dies bewirkt wie beim Aquaplaning eine hohe Schleudergefahr.“
„Mit einem an die Witterungsverhältnisse angepassten Verhalten kann
die eigene Sicherheit maßgeblich beeinflusst werden. Um Unfälle bei
Schnee- und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, sollten unbedingt
längere Fahrzeiten eingeplant werden, da wetterbedingt meist
langsamer gefahren wird und es oft Staus gibt“, so Mag. Felicitas
Pollak Präventionsexpertin der AUVA.
Darüber hinaus müssen Handbesen und Eiskratzer in jedem Fahrzeug
bereitliegen, um das Dach, alle Scheiben und auch die Lichter von
Schnee und Eis zu befreien. Dies dient nicht nur der besseren Sicht,
sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmer vor abrutschendem
Schnee oder Eis.
Besondere Vorsicht für Fußgänger
Bei winterlicher Witterung ist die Unfallverhütung auch für Fußgänger
besonders wichtig. Das richtige Schuhwerk ist dabei der erste Schritt
– rutschfeste Profilsohlen sind ein Muss, Schuhe mit hohen Absätzen
sollten besser zu Hause gelassen werden. Außerdem: auf gute
Sichtbarkeit achten (helle und reflektierende Kleidung), ausreichend
Zeit einplanen und gefährliche Stellen meiden. Besonders ältere
Menschen sind bei schlechten Witterungsverhältnissen sturz- und
knochenbruchgefährdet – ein spitzer Stock oder eine trittsichere
Begleitung können hier helfen.
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert
ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und
übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von
Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn
Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die
Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation
und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.
Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler
in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und
Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in
Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik
Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden
jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon
mehr als 46.000 stationär.
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