AUVA: Achtung Glatteis

Besonders auf der Fahrbahnoberfläche und auf Gehanlagen ist Glatteis ein großes Verkehrs- und Unfallrisiko.

Wien (OTS) - Der Bremsweg eines Autos verlängert sich bei rutschiger Fahrbahn um das Zehnfache und mehr – neben Temporeduktion ist daher auch eine entsprechende Vergrößerung des Sicherheitsabstands wichtig. Darüber hinaus sind abrupte Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver zu vermeiden, besonders vorausschauendes Fahren ist daher Pflicht. Bei unregelmäßig gefrorener oder gestreuter Fahrbahn besteht auch die Gefahr, dass die Reifen eine unterschiedliche Straßenhaftung haben. Dies bewirkt wie beim Aquaplaning eine hohe Schleudergefahr.“

„Mit einem an die Witterungsverhältnisse angepassten Verhalten kann die eigene Sicherheit maßgeblich beeinflusst werden. Um Unfälle bei Schnee- und Glatteisfahrbahnen zu reduzieren, sollten unbedingt längere Fahrzeiten eingeplant werden, da wetterbedingt meist langsamer gefahren wird und es oft Staus gibt“, so Mag. Felicitas Pollak Präventionsexpertin der AUVA.

Darüber hinaus müssen Handbesen und Eiskratzer in jedem Fahrzeug bereitliegen, um das Dach, alle Scheiben und auch die Lichter von Schnee und Eis zu befreien. Dies dient nicht nur der besseren Sicht, sondern schützt auch andere Verkehrsteilnehmer vor abrutschendem Schnee oder Eis.

Besondere Vorsicht für Fußgänger

Bei winterlicher Witterung ist die Unfallverhütung auch für Fußgänger besonders wichtig. Das richtige Schuhwerk ist dabei der erste Schritt – rutschfeste Profilsohlen sind ein Muss, Schuhe mit hohen Absätzen sollten besser zu Hause gelassen werden. Außerdem: auf gute Sichtbarkeit achten (helle und reflektierende Kleidung), ausreichend Zeit einplanen und gefährliche Stellen meiden. Besonders ältere Menschen sind bei schlechten Witterungsverhältnissen sturz- und knochenbruchgefährdet – ein spitzer Stock oder eine trittsichere Begleitung können hier helfen.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 46.000 stationär.

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AUVA-Hauptstelle
Mag. Sonja Rosenberger
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