• 05.01.2017, 12:03:38
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  • OTS0053

Klimaschutz – Stronach/Steinbichler: Regionale Kreislaufwirtschaft stärken, nicht internationale Chemiewirtschaft

Keine höheren Steuern auf tierische Nahrungsmittel; Regionalisierung schützt Umwelt und Arbeitsplätze

Utl.: Keine höheren Steuern auf tierische Nahrungsmittel;
Regionalisierung schützt Umwelt und Arbeitsplätze =

Wien (OTS) - „Bevor wir auch in Österreich anfangen über höhere
Steuern auf Milch und Fleisch zu diskutieren, sollten wir einmal
offen darüber reden, wo das Fleisch in den Supermarkregalen derzeit
herkommt; warum Supermarktketten, die mit CO2 Einsparungen und
ausgewählten heimischen Lieferanten werben, Fleisch aus Argentinien
bzw. Brasilien und Palmöl-Butter aus dem Regenwald verkaufen“,
kommentiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler die
Forderung des deutschen Umweltbundesamtes, die Mehrwertsteuer auf
tierische Nahrungsmittel wegen der klimaschädlichen Folgen der
Viehhaltung künftig von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen.

„Mit einer natürlichen Kreislaufwirtschaft – Pflanze – Tier – Dünger
– werden nicht nur unsere Umwelt und das Klima nachhaltig geschützt,
sondern wertvolle und gesunde Lebensmittel erzeugt und tausende
regionale Arbeitsplätze gesichert. Anstatt die heimischen Rinder- und
Schweinebauern weiter zu denunzieren, müssen wir endlich bei den
internationalen Monokulturen von Mais, Raps und Palmöl, die den
Einsatz von Glyphosat und ähnlicher Chemie bedingen, ansetzen“, so
Steinbichler, der in diesem Zusammenhang auch seine Forderung nach
einer Palmölsteuer bekräftigt.

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