Klimaschutz – Stronach/Steinbichler: Regionale Kreislaufwirtschaft stärken, nicht internationale Chemiewirtschaft

Keine höheren Steuern auf tierische Nahrungsmittel; Regionalisierung schützt Umwelt und Arbeitsplätze

Wien (OTS) - „Bevor wir auch in Österreich anfangen über höhere Steuern auf Milch und Fleisch zu diskutieren, sollten wir einmal offen darüber reden, wo das Fleisch in den Supermarkregalen derzeit herkommt; warum Supermarktketten, die mit CO2 Einsparungen und ausgewählten heimischen Lieferanten werben, Fleisch aus Argentinien bzw. Brasilien und Palmöl-Butter aus dem Regenwald verkaufen“, kommentiert Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler die Forderung des deutschen Umweltbundesamtes, die Mehrwertsteuer auf tierische Nahrungsmittel wegen der klimaschädlichen Folgen der Viehhaltung künftig von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen.

„Mit einer natürlichen Kreislaufwirtschaft – Pflanze – Tier – Dünger – werden nicht nur unsere Umwelt und das Klima nachhaltig geschützt, sondern wertvolle und gesunde Lebensmittel erzeugt und tausende regionale Arbeitsplätze gesichert. Anstatt die heimischen Rinder- und Schweinebauern weiter zu denunzieren, müssen wir endlich bei den internationalen Monokulturen von Mais, Raps und Palmöl, die den Einsatz von Glyphosat und ähnlicher Chemie bedingen, ansetzen“, so Steinbichler, der in diesem Zusammenhang auch seine Forderung nach einer Palmölsteuer bekräftigt.

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