• 05.01.2017, 09:43:03
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  • OTS0021

Atemschutzuntersuchung für NÖ Feuerwehrleute reformiert

Pernkopf: Sicherheit für unsere Freiwilligen ist oberstes Gebot

Utl.: Pernkopf: Sicherheit für unsere Freiwilligen ist oberstes
Gebot =

St. Pölten (OTS/NLK) - Unter dem Motto „Deine Gesundheit für unsere
Sicherheit!“ wurde die Atemschutzuntersuchung des NÖ
Landesfeuerwehrverbandes reformiert und ist dadurch ab sofort
einfacher, billiger und trotzdem sicherer: Um als
Atemschutzgeräteträger künftig tauglich geschrieben zu werden, wird
man einen von drei körperlichen Leistungstests erfolgreich
absolvieren müssen. Jede Feuerwehr kann selbst wählen, für welche
Tests sie sich entscheidet; diese Tests können je nach Altersgruppe
etwas variieren. Neu ist auch, dass sich die Atemschutzgeräteträger
in Zukunft in regelmäßigen Abständen einer Vorsorgeuntersuchung
unterziehen müssen.
„Die neue Methode der Atemschutzuntersuchungen ist ein wichtiger
Schritt für die Sicherheit unserer Feuerwehrleute, sie erlaubt uns,
eine medizinisch aussagekräftige Untersuchung zu erstellen. Durch die
Vorsorgeuntersuchung hat jedes Mitglied einen Mehrwert und weiß über
seine Gesundheit immer Bescheid. Es ist mir wichtig, dass unsere
Einsatzkräfte, die oft unter schwersten Bedingungen ihr Können unter
Beweis stellen müssen, wieder unversehrt zu ihren Familien
zurückkehren können“, betont dazu Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner ergänzt: „Im
Atemschutzeinsatz müssen sich die Einsatzkräfte in jeder Phase
aufeinander verlassen können. Dazu gehört es auch zu wissen, dass in
dem dreiköpfigen Atemschutztrupp alle Mitglieder fit und gesund sind.
Mit der neuen Tauglichkeitsuntersuchung, die von Spitzenmedizinern
ausgearbeitet wurde, ist dies nun möglich. Für uns zählen Gesundheit
und Fitness unserer Mitglieder zur obersten Priorität."
In Niederösterreich sind mehr als 98.000 Feuerwehrmitglieder, davon
rund 20.000 Atemschutzgeräteträger, in 1.719 Freiwilligen und 88
Betriebs-Feuerwehren tätig. Sie leisten jährlich mehr als 60.000
Einsätze im Kampf gegen Feuer und Katastrophen sowie bei Unfällen.
Durchschnittlich alle acht Minuten wird in Niederösterreich eine
Feuerwehr alarmiert. Das entspricht 174 Einsätzen pro Tag, wobei mehr
als 8 Millionen Arbeitsstunden jährlich geleistet werden. Lediglich 6
Prozent aller Einsätze sind Löscheinsätze, alle anderen sind
technische Einsätze. „Niederösterreich ist das Land der Freiwilligen.
Die Hilfs- und Einsatzbereitschaft, aber auch das Engagement unserer
Freiwilligen sind für unsere Gemeinschaft unverzichtbar“, betont
Pernkopf.
Nähere Informationen beim Büro LR Pernkopf unter 02742/9005-12704, DI
Jürgen Maier, und e-mail lr.pernkopf@noel.gv.at.

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