ASFINAG prüfte 2016 mehr als 230 Kilometer Autobahn auf Herz und Nieren

Seit 2004 schon 1.400 Kilometer präventiv entschärft

Wien (OTS) - 235 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen – das sind mehr als zehn Prozent des gesamten Netzes – hat die ASFINAG auch 2016 durch Unfall-Experten mittels Road Safety Inspections (RSI) auf Herz und Nieren prüfen lassen. „RSI-Prüfungen sind gleichsam das ,Qualitätspickerl‘ für Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen“, sagt Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service Gesellschaft. „Dabei werden beispielsweise die Griffigkeit der Fahrbahn oder auch die Leiteinrichtungen wie Leitschienen und Bodenmarkierungen kontrolliert. Das geschieht durch Experten aus dem Bereich der Unfallforschung und läuft nach einem standardisierten Verfahren ab.“ Mittels Road Safety Inspection ist jeder bereits bestehende Streckenabschnitt zumindest alle zehn Jahre einmal durch einen externen Gutachter zu überprüfen. Aber auch für Neubaustrecken gilt: Innerhalb der ersten drei Jahre ist eine Begutachtung durchzuführen. Bereits seit 2004 beauftragt die ASFINAG RSI-Überprüfungen. Die gesetzliche Verpflichtung dazu besteht erst seit 2011.  


Vorbeugende Sicherheitschecks

Autobahnen und Schnellstraßen sind die sichersten Straßen in Österreich. Damit das auch so bleibt, setzt die ASFINAG, zusätzlich zu den täglichen Kontrollfahrten durch die Streckendienste der 43 Autobahnmeistereien, auf vorbeugende Sicherheitschecks in Form von RSI-Überprüfungen. Seit Beginn der Streckenchecks wurden bereits mehr als 1.400 Kilometer auf mögliche Schwachstellen kontrolliert und wenn notwendig optimiert. Road Safety Inspections sind außerdem ein wichtiger Bestandteil des ASFINAG Verkehrssicherheits-Programms 2020. Jährlich werden so im Schnitt 220 bis 240 Kilometer des Bestandsnetzes überprüft.

Bereits abgeleitete große Sicherheitsmaßnahmen durch Road Safety Inspections sind beispielsweise die Section Control am Wechsel auf der A 2 Süd Autobahn, der Leitschienen-Lückenschluss im gesamten Autobahn- und Schnellstraßen-Netz sowie das Anbringen von Anpralldämpfern im Portalbereich von Tunneleinfahrten und im Anfangsbereich von Fahrbahnteilungen und Autobahnabfahrten.

 

Folgende Abschnitte wurden 2016 überprüft:

  • A 1      Ybbs – Wieselburg - Oed
  • A 1      Linz – Voralpenkreuz
  • A 1      Vorchdorf - Regau
  • A 2      Seebenstein - Aspang
  • A 2      Gleisdorf West – Graz Ost inkl. Graz Ost – Graz Liebenau Sternäckerweg
  • A 2      Villach-Faaker See – Staatsgrenze Arnoldstein
  • A 8      Voralpenkreuz – Meggenhofen-Gallspach
  • A 14    Götzis-Koblach – Feldkirch/Frastanz
  • A 22    Korneuburg West – Stockerau West
  • S 16    Langen/Arlberg – Bludenz/Montafon
  • S 33    St. Pölten – Traismauer Süd


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AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
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