• 03.01.2017, 14:45:10
  • /
  • OTS0064

Stadler: „Arbeit bleibt auch 2017 unser Thema!“

SPÖ NÖ fordert weiterhin einen Brutto-Mindestlohn von 1.700 Euro

Utl.: SPÖ NÖ fordert weiterhin einen Brutto-Mindestlohn von 1.700
Euro =

St. Pölten (OTS) - Insgesamt ist die Arbeitslosigkeit im Jahr 2016 in
Niederösterreich um 2,4 Prozent gestiegen. Beim Arbeitsmarktservice
NÖ rechnet man in diesem Jahr mit steigender Beschäftigung, aber auch
steigender Arbeitslosigkeit: Das ergibt sich daraus, dass immer mehr
Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen und die Zahl der
Arbeitssuchenden schneller steigt als die Zahl der Jobs. Die
Arbeitslosenquote könnte deshalb 2017 von zuletzt 9,1 Prozent auf 9,6
Prozent steigen.

„Während am Jahresende bundesweit eine sehr leichte Entspannung
festzustellen ist, ist in Niederösterreich die Arbeitslosigkeit
gestiegen. Das zeigt, dass Investitionen durch die öffentliche Hand
dringend notwendig sind, um den Arbeitsmarkt zu stabilisieren – aber
auch Investitionen im Bildungsbereich müssen getätigt werden.
Niederösterreich muss den Turnaround schaffen, damit unser
Wirtschaftsstandort nicht auf der Strecke bleibt“, erklärt SPÖ NÖ
Landesparteivorsitzender Mag. Matthias Stadler. Besonderes Augenmerk
sei auf Start-Ups zu legen, sagt Stadler: „Wir wollen
maßgeschneiderte Pakete für Start-Up Unternehmen anbieten und hier
schon Hochschulen, Fachhochschulen sowie HTL und HAK einbinden und
deren AbsolventInnen für innovative Projekte gewinnen.“ Wichtig sei
Stadler auch die soziale Absicherung von EPU und Kleinstbetrieben –
denn sie seien eine Voraussetzung dafür, dass der Wirtschaftsmotor in
Niederösterreich am Laufen gehalten werden könne.

Stadler hebt die positiven Auswirkungen der Steuerreform auf die
Kaufkraft hervor, zudem seien bundesweite Meilensteine wie die
Ausbildungsgarantie bis 18 Jahre für die niederösterreichische
Sozialdemokratie die Eckpfeiler einer Gesellschaftspolitik, die auf
die Schaffung von Arbeit setzt und nicht auf Arbeitslosigkeit. „Wie
wichtig es ist, auf eine fundierte Ausbildung und auf Weiterbildung
zu setzen, zeigt die Tatsache, dass die SPÖ-Initiative für
Überbetriebliche Lehrwerkstätten nun bereits bestausgebildete
FacharbeiterInnen hervorgebracht hat, die jetzt besonders notwendig
für die heimische Wirtschaft sind“, erklärt Stadler.

Der SPÖ NÖ Parteichef bleibt zudem bei seiner Forderung nach einem
Mindestlohn von 1.700 Euro brutto: „Viele Menschen können von ihrem
Verdienst nicht leben – aber wer 40 Stunden arbeitet, muss ein
Auskommen mit seinem Einkommen haben. Deshalb bleiben wir bei unserer
Forderung nach einem Mindestlohn von 1.700 Euro brutto.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel