- 29.12.2016, 11:19:41
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ORF III am Freitag: Schwerpunkt „Die Öscars“ mit letztem Teil der neuen Dokutrilogie und fünf Oscar-Spielfilmen
Außerdem: Kinderprogramm mit „Der Räuber Hotzenplotz“, „Das Pferd auf dem Balkon“ und „Hexe Lili“, „Kultureller Jahresrückblick“ in „Kultur Heute“
Utl.: Außerdem: Kinderprogramm mit „Der Räuber Hotzenplotz“, „Das
Pferd auf dem Balkon“ und „Hexe Lili“, „Kultureller
Jahresrückblick“ in „Kultur Heute“ =
Wien (OTS) - Für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm
sorgt ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 30. Dezember
2016. Neben drei Kinderfilmen und einem „Kulturellen Jahresrückblick“
in „Kultur Heute“ steht der Programmtag ganz im Zeichen des
Schwerpunkts „Die Öscars“ über die heimischen
Oscar-Preisträger/innen. ORF III zeigt den finalen Teil der neuen
Dokutrilogie „Die Öscars“ von Christian Reichhold – „Alles Wal(t)zer“
– und fünf Oscar-nominierte und -prämierte Spielfilme. Einleitend zu
den Filmen liefert „Öscars“-Regisseur und Seitenblicke-Reporter
Cristian Reichhold wertvolle Hintergrundinformationen.
Bereits ab 8.40 Uhr in der Früh gibt es drei zauberhafte Verfilmungen
für die jüngsten Zuseher/innen: Den Anfang macht „Der Räuber
Hotzenplotz“, gefolgt von der gleichnamigen Verfilmung des
Kinderbuchs „Das Pferd auf dem Balkon“ (10.15 Uhr), sowie die von
Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky realisierte Produktion „Hexe Lili
– Der Drache und das magische Buch“ (11.45 Uhr). Im Vorabend lässt
ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) das
Kulturjahr 2016 mit den Gästen Otto Schenk und Harald Serafin Revue
passieren.
Das „Öscars“-Schwerpunktprogramm im Detail:
„Anatomie eines Mordes“ (13.10 Uhr), „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“
(17.50 Uhr), Doku „Die Öscars. Alles Wal(t)zer“ (20.15 Uhr), „Die Roy
Black Story – Du bist nicht allein“ (21.05 Uhr), „Die Fälscher“
(22.50 Uhr), „38 – Auch das war Wien“ (0.30 Uhr)
Den „Öscars“-Auftakt an diesem Programmtag macht Otto Premingers
Kriminalfilm „Anatomie eines Mordes“ aus dem Jahr 1959, u. a. mit
Oscar-Gewinner James Stewart in der Hauptrolle als gescheiterter
Staatsanwalt. Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Robert
Traver wurde bei der Oscar-Verleihung 1960 in sieben Kategorien
nominiert.
Im Vorabend gibt es den Oscar-Abräumer von 1967 zu sehen: Das
Meisterwerk „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“ des in Österreich-Ungarn
geborenen Regisseurs Fred Zinnemann. Die Verfilmung der
Lebensgeschichte des englischen Humanisten Thomas Morus spielt in
England des 16. Jahrhunderts und gilt als einer der besten britischen
Filme.
Im Hauptabend führt der dritte und letzte Teil der Trilogie „Die
Öscars“ – „Alles Wal(t)zer“ – ins Hollywood der Gegenwart. Regisseur
Christian Reichhold beleuchtet darin die Erfolge österreichischer
Filmschaffender seit 2007 – allen voran Christoph Waltz (2010, 2013),
Stefan Ruzowitzky (2008) und Michael Haneke (2013). Jedes Jahr wird
weltweit ausführlich medial berichtet, was vor und hinter den
Kulissen des prestigeträchtigsten Filmpreises der Welt passiert –
eine Gratwanderung zwischen greller Marktschreierei, Aufrechterhalten
einer Illusion und Würdigung echter Filmkunst.
Anschließend steht der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz in
Peter Keglevics „Die Roy Black Story – Du bist nicht allein“ aus dem
Jahr 1996 im Rampenlicht. In der Rolle des jungen Gerhard Höllerich,
der von einer Karriere als Rockstar träumte und unter dem Namen Roy
Black als Schlagersänger entdeckt wurde, gelang Waltz der Durchbruch.
An seiner Seite brillieren u. a. Jenny Schily, Mariella Ahrens und
Rudolf Kowalski.
Basierend auf den Erinnerungen des Holocaust-Überlebenden Adolf
Burger schildert danach die 2008 Oscar-gekrönte Produktion „Die
Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky vor dem historischen Hintergrund
einer der größten Geldfälschungsaktionen der Geschichte – der Aktion
Bernhard – ein KZ-Drama zwischen Überlebenstrieb und
Überlebensschuld. Zu sehen sind u. a. Karl Markovics, August Diehl,
Marie Bäumer und Dolores Chaplin.
Abschließend zeigt ORF III den ersten Beitrag aus Österreich, der für
einen Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert
wurde – Wolfgang Glücks Spielfilm „38 – Auch das war Wien“ nach dem
Roman von Friedrich Torberg. Der Film handelt von der aussichtslosen
Liebe zwischen einem jüdischen Schriftsteller und einer „arischen“
Wiener Schauspielerin vor dem politischen Hintergrund der deutschen
Besatzung. In den Hauptrollen sind u. a. Sunnyi Melles, Tobias Engel,
Lotte Ledl, Romuald Pekny und Ingrid Burkhard zu sehen.
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