• 29.12.2016, 10:57:36
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Rotes Kreuz: Tipps um der Grippe vorzubeugen

Eine Grippeimpfung für nicht Erkrankte ist auch zu Beginn einer Pandemie sinnvoll

Utl.: Eine Grippeimpfung für nicht Erkrankte ist auch zu Beginn
einer Pandemie sinnvoll =

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Die Grippewelle hat Österreich um vier
Wochen früher erfasst, als das in den vergangenen Jahren der Fall
war. Alleine für die Bundeshauptstadt wurden in der Vorwoche rund
11.400 Neuerkrankungen gemeldet. Wiener Spitäler rüsten sich bereits
für eine Grippepandemie. „Noch zu Beginn einer Pandemie kann eine
Grippeimpfung für nicht Erkrankte sinnvoll sein“, sagt
Rotkreuz-Chefarzt Wolfgang Schreiber. „Auch einfache Hygienemaßnahmen
können helfen sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu
schützen.“

Die Gesundheitsexperten des Roten Kreuzes haben fünf einfache Tipps
erarbeitet, die die Ansteckungsgefahr mit Grippeviren verringern
können.

1. Hände waschen
Besonders wichtig ist gründliches Händewaschen mit Seife und warmem
Wasser, vor und nach dem Kontakt mit erkrankten Personen, nach
Aufenthalten im Freien, nach der Benutzung öffentlicher Einrichtungen
und Verkehrsmittel.

2. Den Mund bedecken
Beim Niesen oder Husten sollte auf Hygiene geachtet werden:
Papiertaschentücher vorhalten oder, falls nicht anders möglich, den
Ärmel oder Ellenbogen.

3. Abstand halten
Einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einhalten.
Auch das Händeschütteln und Begrüßungsküssen sollte während der
Grippezeit eingeschränkt werden, Grippeviren übertragen sich dadurch
besonders schnell.

4. Kranke und Gesunde trennen
Erkrankte Familienmitglieder sollten in einem separaten Raum
untergebracht werden. Die Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit wie
Wasser, Saft und Suppe sind besonders wichtig. Häufig stoßweises
Lüften des Raumes vermindert die Virusmenge in der Luft.

5. Richtige Abfallentsorgung
Verwendete Masken oder Taschentücher sind richtig zu entsorgen und in
verschlossenen Beuteln wegzuwerfen.

Besondere Verantwortung tragen die Mitarbeiter im Rettungs- und
Krankentransportdienst. „Durch umfassende Hygienemaßnahmen –
regelmäßige Händedesinfektion, die Verwendung von Handschuhen,
Reinigung und Desinfektion des Rettungswagens – schützen sie sich
selbst und die Patienten vor einer Ansteckung“, sagt Wolfgang
Schreiber Diese Maßnahmen werden in regelmäßigen Schulungen trainiert
und aufgefrischt.

Weitere Informationen unter www.roteskreuz.at

Fotolink: http://images.roteskreuz.at/?c=4787&k=7ed2e864fe

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