• 26.12.2016, 09:00:01
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Breitbandmilliarde – Mehr als eine halbe Million Österreicherinnen und Österreicher profitieren

Bereits über 200 Millionen Euro Förderungen an mehr als 800 Gemeinden vergeben – Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol sichern sich am meisten Geld

Utl.: Bereits über 200 Millionen Euro Förderungen an mehr als 800
Gemeinden vergeben – Niederösterreich, Oberösterreich und
Tirol sichern sich am meisten Geld =

Wien (OTS) - Im Dezember hat das Infrastrukturministerium die zweite
Runde zur Leerrohrförderung abgeschlossen und dabei rund 23 Millionen
Euro vergeben. Gemeinsam mit den ersten drei Ausschreibungen in den
Programmen „Leerrohr“, „Backhaul“ und „Access“ wurden damit bislang
rund 204 Millionen Euro aus der Breitbandmilliarde zur Verfügung
gestellt. Davon profitieren rund 560.000 Österreicherinnen und
Österreicher. Ziel dieser Infrastrukturoffensive ist es, bis 2020
jeden Haushalt in Österreich mit 100 Mbit/s starken Datenverbindungen
zu versorgen. „Mit der Breitbandmilliarde bringen wir schnelles
Internet ins ganze Land. Das verbessert die Lebensqualität der
Österreicherinnen und Österreicher, und auch die Wirtschaft
profitiert. Schnelles Internet ist der Daten-Highway für unsere
Betriebe“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. Die meisten
Förderungen sicherten sich bislang Niederösterreich, Oberösterreich
und Tirol. ***

Insgesamt 813 Gemeinden profitieren von den bislang vergebenen
Mitteln. Damit erhalten mehr als ein Viertel der rund 1,9 Millionen
als unterversorgt identifizierten Wohnsitze Zugang zu Breitband. Als
unterversorgt gelten Wohnsitze mit Internet langsamer als 30 Mbit/s.
„Durch unsere Investitionen machen wir speziell die ländlichen
Regionen zukunftsfit. Damit schließen wir die digitale Kluft und
tragen dazu bei, Abwanderung zu verhindern“, so Leichtfried. Die
Förderungen aus der Breitbandmilliarde werden durch Investitionen der
privaten Netzbetreiber in derselben Höhe verdoppelt. Bei der
Leerrohrförderung können Gemeinden bei ihren Bauvorhaben
Breitbandinfrastruktur kostengünstig mitverlegen. Mit „Backhaul“ wird
die Anbindung von Mobilfunkmasten oder regionalen Kabelnetzen an das
Glasfaser-Kernnetz gefördert und die Leistungsfähigkeit der
regionalen Netze drastisch erhöht. Das Programm „Access“ zielt darauf
ab, bereits bestehende Netze weiter auszudehnen und damit größere
Flächen mit Breitband-Internet zu versorgen.

Niederösterreich erhielt bisher den größten Anteil an Förderungen,
nämlich 58,7 Millionen Euro für 175 Gemeinden. Die höchsten Zuschläge
gingen dabei an Gmünd und Weissenbach an der Triesting mit jeweils
mehr als 4 Mio. Euro. Durch die bislang vergebene Förderung erhalten
153.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher Zugang zu
schnellem Internet.

Für Oberösterreich sind bisher 38,6 Millionen Euro Breitbandförderung
zugesagt. Insgesamt 134 Gemeinden profitieren davon und sichern die
Breitbandversorgung von 64.000 Oberösterreicherinnen und
Oberösterreichern.

196 Tiroler Gemeinden haben bisher Zusagen über 35 Millionen Euro
erhalten. 101.000 Tirolerinnen und Tiroler können so versorgt werden.
Karrösten, Karres und Forchach werden damit zur Gänze neu an
Breitband angebunden.

Die Steiermark erhält bislang 33,4 Millionen Euro für den
Breitbandausbau. 109.000 Steirerinnen und Steirer in 140 Gemeinden
erhalten so Zugang zu schnellen Datenverbindungen.

Kärntner Gemeinden haben bisher Förderzusagen in der Höhe von 22,5
Millionen Euro. 88.400 Kärntnerinnen und Kärntner in 69 Gemeinden
erhalten dadurch Breitbandinternet.

Im Burgenland werden die bisher breitbandlosen Gemeinden Jabing und
Loretto durch die Förderungen vollständig mit schnellem Internet
erschlossen. Insgesamt 4,7 Millionen Euro Förderungen in 18 Gemeinden
wurden für das Burgenland bereits zugesagt. Damit werden 9.700
Burgenländerinnen und Burgenländer an schnelles Internet angebunden.

Im bereits sehr gut erschlossenen Salzburg haben insgesamt 20
Gemeinden Mittel in der Höhe von 4,4 Millionen Euro zugesagt
bekommen. 3.400 Salzburgerinnen und Salzburger werden so mit
Breitband versorgt.

In Vorarlberg wurden über 4,3 Millionen Euro vergeben, damit erhalten
29 Gemeinden und 21.500 Einwohnerinnen und Einwohner Breitband. Am
meisten profitieren Schnepfau, Düns und Laterns, die bisher über
keine schnellen Verbindungen verfügten und nun zur Gänze versorgt
werden.

In Wien profitiert vor allem der noch nicht lückenlos versorgte
Stadtrand: 2,1 Millionen Euro Förderzusagen sichern für insgesamt
7.300 Wienerinnen und Wiener eine neue Breitbandanbindung. (Schluss)

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