• 24.12.2016, 23:16:40
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Weihnachten mit uns: rund 6,9 Millionen Euro an Spenden für „Licht ins Dunkel“

Die Österreicher/innen bewiesen bei der 44. Aktion von „Licht ins Dunkel“ wieder große Hilfsbereitschaft

Utl.: Die Österreicher/innen bewiesen bei der 44. Aktion von „Licht
ins Dunkel“ wieder große Hilfsbereitschaft =

Wien (OTS) - 6.860.981,88 Euro konnten bei der 44. Aktion von „Licht
ins Dunkel“ und der 39. Fernsehsendung am Heiligen Abend im ORF
gesammelt werden. Mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher
Prominenter und der Soldaten des Österreichischen Bundesheeres, die
den ganzen Tag in der Spendenzentrale im Wiener ORF-Zentrum an den
Spendentelefonen mithalfen.

Ö3-Weihnachtswunder wurde wahr: Mehr als 2,4 Million Euro für
Familien in Not in Österreich

Mit Start der „Licht ins Dunkel“-Vormittagssendung in ORF 2 ging auf
der Innsbrucker Maria Theresienstraße eine andere Marathonsendung zu
Ende: um 10.00 Uhr meldeten sich Robert Kratky, Andi Knoll und Gabi
Hiller, um das Ergebnis ihrer 120-Stunden-Wunschmusiksendung bekannt
zu geben: Für 1.899.475 Euro haben die Ö3-Hörerinnen und -Hörer
Musikwünsche bestellt und dabei gleichzeitig für den „Licht ins
Dunkel“-Soforthilfefonds gespendet. Dazu kommt das bisherige Ergebnis
der Ö3-Wundertütenaktion mit 507.366 Euro, insgesamt hat die
Ö3-Gemeinde somit 2.406.841 Euro für Familien in Not in Österreich
gespendet.

Bundeskanzler Kern: „Österreich zeigt sein bestes Gesicht“

Bereits am Vormittag war Bundeskanzler Christian Kern zu Gast im
Spendenstudio. Kern betonte: „Das ist erstens ein besonderer Tag und
Österreich zeigt dort immer sein bestes Gesicht, denn es zeigt, wie
hilfsbereit die Menschen in unserem Land sind.“ Er selber sei auch
ein Unterstützer der Aktion wie der Bundeskanzler verriet, denn über
die Videoplattform Greezly, wo man sich gegen eine Spende für „Licht
ins Dunkel“ auf www.spendelicht.at Grußbotschaften von Prominenten
wünschen kann, kann man sich auch eine persönliche Videobotschaft vom
Bundeskanzler bestellen.

Kardinal Schönborn: „Solidarische Gesellschaft hat an Weihnachten ihr
Muster genommen““

Zur Mittagszeit, die Punkt 12.00 Uhr mit dem Angelusläuten aus
Salzburg eingeleitet wurde, stellte sich Kardinal Christoph Schönborn
ein, der an den Kern von Weihnachten erinnerte: „Das eigentliche
Geschenk ist die Geburt Jesu. Wir glauben, dass Gott selber ein
Signal gegeben hat. Gott ist Mensch geworden. Und er hat nicht einen
Palast gewählt, er hat einen Stall gewählt. Und seine ersten Besuche
waren nicht Fürsten oder Herrscher, sondern waren arme Hirten. Das
ist ein Signal an die ganze Welt. Die Werteskala hat Gott selber
umgedreht: Er hat die Niedrigen nach oben gehoben und den Großen
gesagt, nehmt euch nicht so wichtig. Für uns heißt das: Wenn du oben
bist, verachte nicht die, denen es schlechter geht, und wenn es dir
schlechter geht, dann beneide nicht die, denen es besser geht.
Sondern beide sind aufgefordert, einander zu achten und aufeinander
zuzugehen. Eine solidarische Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die
an Weihnachten ihr Muster genommen hat.“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Sissy Mayerhoffer,
Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting, waren ebenfalls in der
Mittagssendung live zu Gast. Wrabetz unterstrich die „gute und lange
Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen, die sicherstellen, dass
das Geld tatsächlich so verwendet wird, wie es sich die Spender
wünschen.“ Ein weiterer Garant für den Erfolg sei „dass diese Arbeit
im ORF etwas ganz Besonderes ist und die ganze ORF-Familie – im
Fernsehen, im Radio, Online, in den Landesstudios – an diesem einen
Tag wirklich etwas Gemeinsames macht, was uns mit Hunderttausenden
Menschen im Land verbindet. Und dieses Gefühl ist das Besondere an
,Licht ins Dunkel‘.
Für die die halbrunde Jubiläumssendung im kommenden Jahr anlässlich
45 Jahre „Licht in Dunkel“ versprach Sissy Mayerhoffer: „Wir wollen
alle etwas Besonderes machen!“.

Allein im Vorjahr konnten mit Hilfe der Spenden 439 Sozial- und
Behindertenprojekte in ganz Österreich unterstützt werden, womit
allein120.000 Menschen erreicht wurden, wie „Licht ins
Dunkel“-Geschäftsführerin Eva Radinger vorrechnete. Der „Licht ins
Dunkel“-Soforthilfefonds hat mehr als 5.000 Familien und über 16.000
Kindern in Österreichgeholfen.

Parlamentsvertreter zur Mittagszeit

Vizekanzler Mitterlehner stattete traditionsgemäß dem
ORF-Landesstudio in Oberösterreich einen Besuch ab, von wo er auch
das Friedenslicht mit zur Familienfeier nimmt, wie er betonte, und
übermittelte seine persönliche Weihnachtsbotschaft in einer
Liveschaltung: „Ich wünsche mir ein Miteinander im nächsten Jahr,
etwas differenzierter im Umgang, und alles Gute für alle
Österreicherinnen und Österreicher.“
FPÖ-Bundesparteiobmann H.C. Strache unterstrich: „Gerade Weihnachten
sollte ja die stille, die besinnliche Zeit sein. Daher freut es mich
besonders, im Kreis meiner Familie, meiner Kinder zu sein, aber auch
in dem Wissen, dass es wahnsinnig viele Menschen gibt, die im Sinne
der sozialen Wärme, aber auch im Sinne der Sicherheit für uns, heute
arbeiten und daher nicht mit ihrer Familie Zeit verbringen können. Da
muss man auch dankbar sein, dass es viele Menschen gibt, die im
Krankenhaus, im Pflegeheim, in vielen sozialen Bereichen, Großartiges
für die Allgemeinheit leisten.“
Eva Glawischnig, Klubobfrau der Grünen, betonte im Hinblick auf den
von den Grünen unterstützen Präsidentschaftswahlkampf Alexander van
der Bellens: „Ich möchte gerne den Schwung und diese positive Energie
mitnehmen. Aber jetzt haben die Menschen in Österreich auch einmal
das Recht darauf, von der Politik nicht belästigt zu werden und ein
paar Tage Ruhe zu haben und ein bisschen zu sich zu kommen. Das gönne
ich mir und uns allen gemeinsam zu Weihnachten.“
Auch Matthias Strolz, Vorsitzender der NEOs, meinte: „Für uns alle
hoffe ich, dass es ein ruhigeres Jahr wird. 2016 war auf der
weltpolitischen Bühne schon sehr durchwachsen. Ich glaube, wir hoffen
alle auf Ruhe und Frieden.“
Robert Lugar, Klubobmann vom Team Stronach, verlieh seinem Wunsch ans
neue Jahr so Ausdruck: „Ich hoffe, dass wir 2017 endlich den Krieg in
Syrien beenden können und generell, dass weniger Kriege um Rohstoffe
geführt werden.“

Ein ganzes Land im Dienst der guten Sache

Nicht nur die Volksvertreter aller Parteien, die Repräsentanten der
Weltreligionen in Österreich, Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und
Sport, Sponsoren, zahlreiche Prominente und Soldaten des
Österreichischen Bundesheeres vereinten sich an diesem besonderen Tag
wieder für eine gute Sache: Hilfe für behinderte Kinder und
notleidende Menschen, insbesondere Familien mit Kindern in
Österreich, zu leisten. Letztendlich wurde der Einsatz aller
Mitwirkenden mit vielen Spenden in Höhe von 6.860.981,88 Millionen
Euro belohnt.

Auch nach dem 24. Dezember kann unter der kostenlosen
A1-Spendentelefonnummer 0800 664 24 12 sowie im Internet unter
http://lichtinsdunkel.ORF.at weiter gespendet werden. Alle
Informationen zu den Spendenmöglichkeiten befinden sich im ORF
TELETEXT auf Seite 680. Die gesamte „Licht ins Dunkel“-Sendung ist
als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.

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