Großpleite am Bau: Mehr als 70 MitarbeiterInnen verlieren Arbeitsplatz

AK Niederösterreich: „Helfen Betroffenen zu ihrem Geld zu kommen"

St. Pölten (OTS) - Die Schwechater Baufirma Potop ist in die Insolvenz geschlittert. Mehr als 70 MitarbeiterInnen verlieren ihren Arbeitsplatz. Bei etwa 50 Betroffenen sind nach Auskunft der AK Niederösterreich noch die Gehälter bzw. Löhne für November und Dezember ausständig – und damit auch das Weihnachtsgeld. AK-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser kündigt umfassende Unterstützung für die Betroffenen an.

Das Weihnachtsfest hatten sich die MitarbeiterInnen des Schwechater Bauunternehmens Potop GmbH anders vorgestellt. Das Unternehmen hat kurz vor den Feiertagen Insolvenz angemeldet. Die mehr als 70 Beschäftigten verlieren ihren Arbeitsplatz.

Besonders bitter: 50 warten teilweise seit November auf ihre Löhne. „Das betrifft auch das Weihnachtsgeld“, erklärt AK Niederösterreich-Insolvenzexperte Felix Hochedlinger. „Wir melden ihre Ansprüche beim Insolvenzentgeltfonds an, damit sie das möglichst schnell ausbezahlt bekommen.“

Die restlichen 20 Beschäftigten sind im Zuge der Zahlungsschwierigkeiten schon vor Wochen ausgeschieden und haben die ausstehenden Ansprüche bereits erhalten, sagt Hochedlinger.

„Das ist eine schwierige Zeit für die MitarbeiterInnen. Die AK wird alles tun, um sie zu unterstützen und nach dem Verlust des Arbeitsplatzes helfen, dass sie mit Hilfe des AMS möglichst schnell wieder Beschäftigung finden“, sagt AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Die Potop GmbH mit Sitz am Flughafen Schwechat war vorwiegend auf Wiener Baustellen tätig. Das Unternehmen war vor einigen Monaten in Turbulenzen geraten. Der Masseverwalter hat die Schließung der Firma beantragt.

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AK Niederösterreich-Insolvenzreferat, Felix Hochedlinger
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