• 23.12.2016, 10:57:01
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  • OTS0041

Wiener Werbe-KV 2017: Wir wollen neuen zeitgemäßen Kollektivvertrag statt überzogener Forderungen.

GPA-djp blockiert auch in der zweiten Runde einen zeitgemäßen KV-Abschluss – Obmann Götz: „Realitätsverweigerung der Gewerkschaftsfunktionäre gefährdet den Kreativstandort Wien“

Utl.: GPA-djp blockiert auch in der zweiten Runde einen zeitgemäßen
KV-Abschluss – Obmann Götz: „Realitätsverweigerung der
Gewerkschaftsfunktionäre gefährdet den Kreativstandort Wien“ =

Wien (OTS) - Die Verhandlungen zwischen der Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien und der Gewerkschaft
Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über die Reform des
Kollektivvertrags für die rund 14.000 Beschäftigten aus den Bereich
Werbung und Marktkommunikation in Wien wurde heute von der GPA
einseitig abgebrochen. Die Gewerkschaft lehnte die von der Fachgruppe
in Aussicht gestellte maßvolle Einigung im Wert von 0,7 Prozent
erneut ab.

„Es braucht einen KV, der der heutigen Arbeitsrealität entspricht, so
Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe Werbung und
Marktkommunikation: „Auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an die
Arbeitgeber haben sich geändert, dem müssen wir unbedingt Rechnung
tragen. Der jetzige KV ist älter als 40 Jahre und keinesfalls mehr
zeitgemäß."

Die Fachgruppe Werbung Wien zeigt sich verwundert, dass die GPA-djp
bereit ist, den einzigen KV im Bereich Werbung und Marktkommunikation
aufs Spiel zu setzen. „Solange die GPA-djp in allen anderen
Bundesländern einen KV-losen Zustand akzeptiert, ist das für uns
nicht nachvollziehbar“, sagt Götz abschließend. Der derzeit gültige
KV bleibt weiter bestehen.

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