- 20.12.2016, 11:46:05
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VP-Wieser: Nachhaltige Mobilität muss Bedürfnisse im ländlichen Raum berücksichtigen
"Investitionen in nachhaltige Mobilität zur Stärkung der Regionen" heute Thema in der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages. Öffentliche Hand muss Vorbildwirkung haben
Utl.: "Investitionen in nachhaltige Mobilität zur Stärkung der
Regionen" heute Thema in der Aktuellen Stunde des Kärntner
Landtages. Öffentliche Hand muss Vorbildwirkung haben =
Klagenfurt (OTS) - "Investitionen in die nachhaltige Mobilität sind
die Basis für das wirtschaftliche Gedeihen des Landes. Mobilität muss
aber auch für jeden einzelnen gegeben und leistbar sein. Die
Grundvoraussetzung dafür sind intakte Straßen und ein effizientes
öffentliches Verkehrsnetz", so der VP-Sprecher für Verkehr und
Umwelt, LAbg. Franz Wieser, heute in der Aktuellen Stunde des
Kärntner Landtages. In einer Zeit, in der pro Haushalt mehr Geld für
Mobilität ausgegeben werde, als für Lebensmittel und in der das
Wirtschaftswachstum zunehmend von globalen Prozessen abhängig ist,
gilt es bei Fragen der Mobilität auch wirtschaftliche Aspekte zu
berücksichtigen. "Kärnten braucht positive wirtschaftliche
Entwicklungen und Impulse, die innovativ, reformwillig,
arbeitsplatzintensiv und unternehmerfreundlich sind. Die
Investitionen in die Koralmbahn beispielsweise stärken den
Wirtschaftsstandort Kärnten und schaffen Arbeitsplätze", erläutert
Wieser.
Weiters muss Mobilität auch die Strukturen und Bedürfnisse im
ländlichen Raum berücksichtigen, denn "Kärnten ist weder London noch
Madrid oder Paris. Im ländlichen Raum ist die Gewichtung eine andere.
Wichtig ist, dass jedes Kind in Kärnten auch die Chance auf eine
Freifahrt zur Schule hat", erläutert Wieser.
Dass nachhaltige Mobilität und die Stärkung der Regionen gleichzeitig
möglich sind,
zeigen die umgesetzten Projekte des Tourismusreferenten in
Kooperation mit den Tourismusverbänden. "Das Projekt "Last Mile"
trägt beispielsweise zur Entwicklung eines touristischen Angebotes
und nachhaltiger Mobilität bei, entspricht den Bedürfnissen unserer
Gäste und steigert gleichzeitig die Attraktivität für die
Tourismusregionen", berichtet Wieser.
Nachhaltige, leistbare und flächendeckende Mobilität zu schaffen sei
auch nur durch gemeinsame Anstrengungen des Bundes, des Landes und
der Regionen zu bewältigen. "Von der öffentlichen Hand erwarte ich
mir Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung, vor allem in Hinblick auf
die Elektromobilität, die in Kärnten zukünftig weiter ausgebaut
werden muss. Aber auch für die regionale Wertschöpfung durch den Kauf
heimischer Produkte", so Wieser. Vom Kauf regionaler Produkte vor
Ort profitiere nicht nur der heimische Handel, sondern zugleich auch
der Konsument sowie die Umwelt. (Schluss)
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