VP-Wieser: Nachhaltige Mobilität muss Bedürfnisse im ländlichen Raum berücksichtigen

"Investitionen in nachhaltige Mobilität zur Stärkung der Regionen" heute Thema in der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages. Öffentliche Hand muss Vorbildwirkung haben

Klagenfurt (OTS) - "Investitionen in die nachhaltige Mobilität sind die Basis für das wirtschaftliche Gedeihen des Landes. Mobilität muss aber auch für jeden einzelnen gegeben und leistbar sein. Die Grundvoraussetzung dafür sind intakte Straßen und ein effizientes öffentliches Verkehrsnetz", so der VP-Sprecher für Verkehr und Umwelt, LAbg. Franz Wieser, heute in der Aktuellen Stunde des Kärntner Landtages. In einer Zeit, in der pro Haushalt mehr Geld für Mobilität ausgegeben werde, als für Lebensmittel und in der das Wirtschaftswachstum zunehmend von globalen Prozessen abhängig ist, gilt es bei Fragen der Mobilität auch wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. "Kärnten braucht positive wirtschaftliche Entwicklungen und Impulse, die innovativ, reformwillig, arbeitsplatzintensiv und unternehmerfreundlich sind. Die Investitionen in die Koralmbahn beispielsweise stärken den Wirtschaftsstandort Kärnten und schaffen Arbeitsplätze", erläutert Wieser.

Weiters muss Mobilität auch die Strukturen und Bedürfnisse im ländlichen Raum berücksichtigen, denn "Kärnten ist weder London noch Madrid oder Paris. Im ländlichen Raum ist die Gewichtung eine andere. Wichtig ist, dass jedes Kind in Kärnten auch die Chance auf eine Freifahrt zur Schule hat", erläutert Wieser.

Dass nachhaltige Mobilität und die Stärkung der Regionen gleichzeitig möglich sind,
zeigen die umgesetzten Projekte des Tourismusreferenten in Kooperation mit den Tourismusverbänden. "Das Projekt "Last Mile" trägt beispielsweise zur Entwicklung eines touristischen Angebotes und nachhaltiger Mobilität bei, entspricht den Bedürfnissen unserer Gäste und steigert gleichzeitig die Attraktivität für die Tourismusregionen", berichtet Wieser.

Nachhaltige, leistbare und flächendeckende Mobilität zu schaffen sei auch nur durch gemeinsame Anstrengungen des Bundes, des Landes und der Regionen zu bewältigen. "Von der öffentlichen Hand erwarte ich mir Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung, vor allem in Hinblick auf die Elektromobilität, die in Kärnten zukünftig weiter ausgebaut werden muss. Aber auch für die regionale Wertschöpfung durch den Kauf heimischer Produkte", so Wieser. Vom Kauf regionaler Produkte vor Ort profitiere nicht nur der heimische Handel, sondern zugleich auch der Konsument sowie die Umwelt. (Schluss)

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