Kein Wille zu Fairness im ORF erkennbar

ORF-Töchter schließen sich dem Protest von ORF III und ORF-P an

Wien (OTS) - Wir, die BelegschaftsvertreterInnen aus ORF-Enterprise, ORF Online, ORF Marketing & Creation, ORF-Kontakt, ORS und GIS, schließen uns dem Protest der KollegInnen von ORF III und ORF-P an und fordern die kollektivvertragliche Angleichung für alle Beschäftigten im ORF!

Offenbar mangelt es am Willen, faire Verhältnisse für alle Beschäftigten im ORF schaffen zu wollen. Wenn weiterhin die KollegInnen des Fernsehsenders ORF III, der TVThek und der Untertitelung auf einen Kollektivvertrag warten müssen, fühlen sie sich zu Recht als JournalistInnen 2. Klasse! Ein „Zurück an den Start“ nach 3 Jahren Verhandlungen ist ein Affront gegenüber den Beschäftigten!

Die erklärte Absicht, wonach es eine Angleichung an die Bedingungen des neuen, modernen ORF Kollektivvertrags geben soll, wurde offenbar fallen gelassen. Damit trägt das Management zu einer enormen Verunsicherung der Belegschaft in den Töchtern bei.

Die Tochterunternehmen des ORF hatten in den vergangen Jahren entscheidend Anteil am Konsolidierungskurs des ORF. Jetzt muss Schluss sein mit „Nulllohnrunden“ und prekären Beschäftigungsverhältnissen! Daher unterstützen wir die Anliegen der Kolleginnen & Kollegen aus ORF III und ORF-P für ein gerechtes Miteinander und erinnern an die Zusagen des Generaldirektors noch im Sommer für eine Initiative in diese Richtung.
„Ein Zurück an den Start“ ist der falsche Weg, denn Vertrauen ist unser größter Vorsprung – und das sollten wir nicht verspielen.

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Nadja Igler
Betriebsratsvorsitzende ORF Online und Teletext GmbH & Co KG
Tel: +43 699 150 277 33

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