• 15.12.2016, 10:35:30
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NÖ Ärztekammer nützte Aktionstag für das Volksbegehren „SOS Medizin“

Über tausend Unterstützungserklärungen in sechs Städten an Interessierte verteilt

Utl.: Über tausend Unterstützungserklärungen in sechs Städten an
Interessierte verteilt =

Wien (OTS) - Passanten auf den Straßen in St. Pölten, Amstetten,
Krems, Stockerau, Mistelbach und Wiener Neustadt wurden am gestrigen
Aktionstag (14.12.2016) mit Flugblättern über die nachteiligen
Auswirkungen der 15a Vereinbarungen auf die Gesundheitsversorgung
informiert. Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der NÖ Ärztekammer
betont: „Wir konnten über tausend Unterstützungserklärungen für das
Volksbegehren „SOS Medizin“ an interessierte Menschen verteilen und
sie darüber informieren, dass die Politik in den nächsten fünf Jahren
4,3 Milliarden Euro weniger in das Gesundheitswesen investieren wird.
Die geplanten Änderungen betreffen nicht nur die Ärztinnen und Ärzte,
sondern alle, die jetzt oder später einmal medizinische Behandlung
brauchen.“ Das Interesse der Bevölkerung war enorm. Viele Passanten
wollten gleich mehrere Unterstützungserklärungen für alle
Familienmitglieder mitnehmen.

In Niederösterreich waren die Ordinationen am Aktionstag, der von
der Österreichischen Ärztekammer ausgerufen worden war, geöffnet.
„Wir wollen nicht, dass Ärzte weniger für Patienten da sind, sondern
im Gegenteil, dass die Versorgung bestmöglich ist und bleibt. Daher
hatten Niederösterreichs Ärztinnen und Ärzte ihre Ordinationen
gestern ganz normal geöffnet, sie haben ihre Patientinnen und
Patienten betreut und behandelt und sie darüber hinaus über das
österreichweite Volksbegehren ‚SOS Medizin‘ informiert“, berichtet MR
Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident und Kurienobmann der
niedergelassenen Ärzte der NÖ Ärztekammer.

Fakten zum Volksbegehren „SOS Medizin“

Mit dem von der NÖ Ärztekammer initiierten österreichweiten
Volksbegehren „SOS Medizin“ wird der Erhalt ärztlicher
Einzelordinationen und Gruppenpraxen, die Begrenzung der
Arbeitszeiten für Spitalsärzte, die Beibehaltung der
Kostenrückerstattung von Wahlarzthonoraren sowie die Möglichkeit der
direkten Medikamentenabgabe in Einzelfällen gefordert.
Unterstützungserklärungen zur Einleitung des Volksbegehrens können
bis Ende Februar 2017 auf Gemeindeämtern und Magistraten
unterzeichnet werden. Weitere Informationen gibt es auf
www.sos-medizn.at.

Fotos der Verteilaktion stehen auf www.arztnoe.at zur freien
Verwendung zur Verfügung.

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