- 13.12.2016, 13:42:24
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Nicole Berger-Krotsch (SPÖ): Frauenpolitik in Wien ist längst Querschnittsmaterie
Zahlreiche frauenpolitische Maßnahmen der Stadt Wien auch 2017 - Mehrheit der Frauen in Wien haben verständlicherweise an FPÖ wenig Interesse
Utl.: Zahlreiche frauenpolitische Maßnahmen der Stadt Wien auch 2017
- Mehrheit der Frauen in Wien haben verständlicherweise an FPÖ
wenig Interesse =
Wien (OTS/SPW-K) - „Frauenpolitik als Querschnittsmaterie findet sich
in Wien ja überall in der Stadtpolitik wieder, wie schon in den
Redebeiträgen der Rednerinnen und Redner gestern und heute
beispielhaft sichtbar wurde. Ich habe mir heute vorgenommen, ein paar
Meilensteine, Highlights von bewährten Maßnahmen, aber durchaus auch
neuen Ansätzen bei der Unterstützung für mehr Gleichstellung
hinzuzustellen“, so SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch.
„Ich bin noch ganz positiv emotionalisiert von zwei sehr zeitnahen
Ereignissen, die stellvertretend für den Wiener Weg der Frauenpolitik
stehen - nämlich den ‚16 Tagen gegen Gewalt an Frauen’ mit dem
heurigen Jubiläum 20 Jahre 24h-Frauennotruf und dem ‚15. Wiener
Frauenpreis’.“ Für Berger-Krotsch sind gute Präventionsarbeit und
rasche unbürokratische Hilfe für Opfer von Gewalt genauso
unerlässlich, wie die vielen Frauen, die so unsagbar Wichtiges in
ihren einzelnen Bereichen leisten vor den Vorhang zu holen. „Diese
Frauen haben sich dem Credo der Stadt verschrieben, dass alle Frauen
in Wien sicher, selbstbestimmt und unabhängig leben sollen“, so die
SP-Gemeinderätin.
Berger-Krotsch hält fest, dass „Frauenpolitik Basiswissen und
Zahlenmaterial braucht.“ Im kommenden Jahr wird der 2. Wiener
Gleichstellungsmonitor der Stadt Wien fertiggestellt. „Die
Indikatoren daraus bieten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage
mit der ein Vergleich gezogen werden kann. Wir wollen schließlich
wirkungsvoll an den richtigen Rädchen drehen, um die Situation für
Frauen in Wien weiter zu verbessern“, so die SP-Gemeinderätin, die
betont, dass Frauenpolitk bereits in jungen Jahren bei den Mädchen
beginnt. „Arbeitsgruppen und Vernetzungsarbeit zu Themen wie
Gewaltschutz und Mädchenförderung werden selbstverständlich auch 2017
weitergeführt. Mit dem „Femcities“-Netzwerk wird darüber hinaus der
internationale Austausch weitergeführt. Auch die wertvollen Roberta
und Robina Workshops in Volksschulen sowie Mittelschulen und
Gymnasien wird es für Mädchen weiterhin geben. Dabei werden in
spielerischer Form Roboter gebaut und das Interesse der Mädchen an
Technik geweckt bzw. gefestigt“, freut sich Berger-Krotsch. Denn
Technik ist nicht allein Bubensache. Der Wiener Töchtertag sorgt
darüber hinaus am 27. April 2017 dafür, dass die Mädchen in
zahlreiche Berufe hineinschnuppern können. 2016 haben über 150
Unternehmen und an die 2.800 Mädchen am Wiener Töchtertag
teilgenommen.
„Frauenpolitik heißt aber auch Hilfe und Beratung zu den Frauen zu
bringen sowie Sexismus aufzuzeigen“, hält Berger-Krotsch fest. Mit
zahlreichen Maßnahmen und Förderungen engagiert sich die Stadt Wien
im höchsten Masse um alle Frauen in Wien bestmöglich zu unterstützen.
Weitergeführt wird auch die Beratung in Diskriminierungsfällen sowie
die Aufklärungsarbeit an Schulen durch die Wiener
Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender
Lebensweisen (WASt). „Bei uns zählen alle Menschen“, hält
Berger-Krotsch fest und betont die wichtige Arbeit, die in diesem
Bereich zu leisten ist. Auch ein Regenbogenfamilienzentrum nach
Berliner Vorbild in Wien war ein wichtiges Anliegen, seit 2016
befindet es sich in Vorbereitung. „Es wird einen wichtigen und
täglich wachsenden Bedarf abdecken. Ein eigener Betreiber-Verein
wurde gegründet, die Stadt Wien und der Bezirk Margareten arbeiten
hier eng mit dem Verein FamOS-Familien andersrum Österreich
zusammen.“
Mehrheit der Frauen in Wien hat verständlicherweise wenig
Interesse an der FPÖ=
Kritik äußert Berger-Krotsch am angeblichen Interesse der FPÖ an den
Frauen der Stadt: „Nach all diesen wichtigen Begegnungen, dem
frauenpolitischen Austausch, dem Arbeiten, um Frauen weiterzubringen
in allen Lebenslagen, mussten wir uns Ihre Rede ganz im Sinne der
‚Wiener Frauen’ anhören, Herr Gudenus. Lassen Sie sich gesagt sein:
Wir kämpfen gegen jede Form von Gewalt und setzen uns für alle Opfer
von Gewalt ein! Gewalt kennt keine Herkunft und auch keine Religion.
Dass Sie nun als FPÖ Frauenthemen ansprechen, nimmt Ihnen so schnell
niemand ab. Da muss man sich nur die Wählerstimmen der FPÖ
analysieren.“
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