- 12.12.2016, 16:07:05
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FPÖ-Lobnig zu Schulleiterbestellungen im Minderheitenschulwesen: „Erstgereihte müssen zum Zug kommen“
Klagenfurt (OTS) - Die Freiheitlichen in Kärnten pochen weiterhin
darauf, dass die zwei Erstgereihten Kandidaten bei den bereits
abgeschlossenen Objektivierungsverfahren für die Leiterbestellungen
in den Volksschulen Völkermarkt-Stadt und Eberndorf zum Zug kommen
müssen. Darauf macht heute der FPÖ-Minderheitensprecher, 3. LT-Präs.
Josef Lobnig, aufmerksam. „Wir werden eine Diskriminierung
deutschsprachiger Kandidaten nicht dulden und vehement dagegen
weiterhin vorgehen. Denn bereits im Zuge des „Dialogforums“ wurde
unsere Kritik an der Ausschreibungsverordnung für
Schulleiterbesetzungen an zweisprachigen Schulen in Kärnten
bestätigt. Es wurde deutlich, dass es rechtlich mehr als fraglich
ist, dass Lehrer zweisprachiger Ausbildung bei der
Direktorenbestellung „vorrangig in Betracht“ kommen müssen.
Lobnig: „Als Landeshauptmann hat Peter Kaiser rechtskonform
vorzugehen und daher gehe ich davon aus, dass er sich nicht an einer
rechtswidrigen Verlautbarungsverordnung bedienen wird, um
slowenischsprachige Kandidaten in Leiterfunktionen zu hieven.“
Lobnig erinnert auch daran, dass das Kriterium der „Zweisprachigkeit“
beim Auswahlverfahren berücksichtigt wurde, jedoch haben bei den
Bewerbern alle anderen Kriterien offensichtlich überwogen.
"Entscheidungen einer unabhängigen Kommission dürfen nicht durch
politische Agitationen ad absurdum geführt werden“, schließt Lobnig.
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