EU Feuerwaffen-Direktive: EU-Kommission erhöht Druck aufgrund drohender Niederlage

Brüssel (OTS) - Die Kompromisse zwischen EU-Rat und Parlament haben die Lobby der legalen Waffenbesitzer nicht beeindruckt. Sie haben allerdings die Kommission in eine Ecke gedrängt, aus der sie nun in Panik auszubrechen versucht, um aufgrund ihres fehlgeleiteten Vorschlags zur Direktive, der ohne Folgenabschätzung passierte, nicht noch eine totale Niederlage inklusive Gesichtsverlusts zu erleiden. Die von der Kommission angegebenen schlicht falschen Daten zur Waffenkriminalität in der Union werden nun auch noch durch eine EU-finanzierte TRANSCRIME-Studie widerlegt: Die Anzahl der tatsächlich in Verbrechen benutzten legalen Schusswaffen ist weit geringer als behauptet.

Junckers Kabinett versucht nun Druck auf den Rat auszuüben, um die geschlossene Zustimmung aller 28 Mitglieder zu den im Trialog mit dem Parlament erzielten Kompromissen zu erzwingen, mit dem erklärten Ziel, den bereits vereinbarten Text doch noch zu kippen. Die ursprüngliche Absicht der Kommission, ein komplettes Verbot vollautomatischer Waffen, vor allem von Museen und Sammlern gehaltene Einzelstücke, sowie in vielen Sportarten genutzte halbautomatische Waffen der AR- und AK-Familien, soll so doch noch durchgeboxt werden. Die Strategie der Kommission wird hierbei von einer Medienkampagne begleitet, die Parlament und Rat als verantwortungslos und der Waffenlobby hörig darstellen soll, sofern sie sich diesem Diktat nicht fügen.

Die Obsession der EU-Kommission mit diesem Thema bedroht nicht nur historische Artefakte, privates Eigentum von zahllosen EU-Bürgern, dutzende Sportdisziplinen und hunderttausende Jobs – sie bedroht vielmehr die Zukunft der gesamten Union, da Millionen gesetzestreuer Schusswaffenbesitzer sich nunmehr vor der Entscheidung sehen, bei den kommenden Wahlen in ihrem Land eventuell eine der immer stärker werdenden EU-skeptischen Parteien zu unterstützen.

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