• 12.12.2016, 10:09:28
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  • OTS0048

AUVA-Wegunfälle: Montage besonders gefährlich

2015 verzeichnete die AUVA 11.210 Wegunfälle von Erwerbstätigen. Dabei ist Montag der Tag an dem die meisten Wegunfälle passieren.

Utl.: 2015 verzeichnete die AUVA 11.210 Wegunfälle von
Erwerbstätigen. Dabei ist Montag der Tag an dem die meisten
Wegunfälle passieren. =

Wien (OTS) - 4,8 Millionen Menschen sind bei der AUVA nicht nur gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert, sondern auch gegen
Unfälle, die am Weg von oder zur Arbeit passieren. Diese machen einen
nicht unwesentlichen Teil des gesamten Unfallgeschehens aus.

Die AUVA verzeichnete im Jahr 2015 11.210 Wegunfälle. In den letzten
Jahren zeigt sich dabei ein stetiger, leichter Rückgang bei der
Anzahl der Wegunfälle, aber jeder Unfall ist einer zu viel.

Wegunfälle machten 2015 rund elf Prozent aller Arbeitsunfälle aus.
Verkehrsunfälle, die sich auf dem Weg von oder zur Arbeit ereignen,
sind dabei besonders gefährlich: sie nehmen mit rund 63 Prozent den
weitaus größten Anteil an Wegunfällen ein.

Österreichweit gesehen ist Montag der Tag an dem mit rund 21% die
meisten Wegunfälle passieren. Nach Bundesländern verteilt ereignet
sich dabei rund jeder vierte Wegunfall in Wien: im Jahr 2015 waren es
rund 27 Prozent, gefolgt von Oberösterreich mit 19 Prozent.

Dämmerung und Dunkelheit besonders gefährlich

„Im Herbst und Winter werden Arbeitswege vorrangig in der Dämmerung
und im Dunkeln absolviert, zusätzlich behindern häufig Regen, Nebel
und Schnee die Sicht“, erklärt Peter Schwaighofer, Verkehrsexperte
der AUVA-Hauptstelle.

Im Straßenverkehr werden 90 Prozent aller Informationen über das Auge
aufgenommen – sehen und gesehen werden ist daher besonders wichtig.
Den besten Schutz als Fußgänger und Radfahrer bieten reflektierende
Kleidung oder reflektierende Elemente auf Mützen, Schuhen und Jacken.
Schultaschen von Kindern, sowie Kinderwägen sollten immer mit
reflektierenden Materialien ausgestattet sein.

Was sieht ein Autofahrer?

Bei schlechter Sicht wird ein dunkel gekleideter Fußgänger erst auf
eine Entfernung von 25 bis 30 Metern wahrgenommen. Bei 50 km/h und
einem Bremsweg von 40 Metern ist das oft zu spät, um einen Unfall zu
vermeiden. Helle, kontrastreiche Kleidung bringt eine Verbesserung:
Personen werden immerhin auf 40 bis 50 Meter erkannt. Kleidung mit
Reflexionsmaterial wird hingegen bereits auf eine Entfernung von 130
bis 160 Metern gesehen.

Für Autofahrer ist gerade in der dunklen Jahreszeit eine an die
Witterung angepasste Fahrweise, sowie die ausreichende Sichtbarkeit
des Fahrzeuges (Fahrzeugbeleuchtung) und Sicht aus dem Fahrzeug
(freie Scheiben, Scheinwerfer) besonders wichtig, um Unfälle zu
vermeiden. „Die Fahrgeschwindigkeit ist entsprechend dem
Straßenzustand zu wählen und es gilt ausreichend Zeit für Fahrten
einzuplanen“, rät Schwaighofer.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert
ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und
übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von
Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn
Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die
Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation
und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler
in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und
Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in
Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik
Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden
jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon
mehr als 46.000 stationär.

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