• 09.12.2016, 12:28:26
  • /
  • OTS0104

APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Van der Bellen, Hofer und Strache aktuell vorne.

Utl.: Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der
österreichischen Politikerinnen und Politiker – Van der
Bellen, Hofer und Strache aktuell vorne. =

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking
heimischer Politikerinnen und Politiker auf
http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto
erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von
Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen
Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten
zeigen, wer die mediale Bühne von 02.12. bis 08.12.2016 am stärksten
nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter
Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche der
designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen (unabhängig).
Anders als bei der durch den Verfassungsgerichtshof aufgehobenen
Stichwahl am 22. Mai lag Van der Bellen am vergangenen Sonntag schon
vor der Auszählung der Briefwahlkarten klar voran. Der ehemalige
Parteichef der Grünen betonte nach seiner Wahl einmal mehr, „das
Gemeinsame vor das Trennende“ zu stellen. Seinem Kontrahenten Norbert
Hofer (FPÖ) zollte er ausdrücklich Respekt. Dieser habe ein
respektables Ergebnis erreicht. "Und ich sollte selbst am besten
wissen, wie viel Einsatz so ein Wahlkampf kostet." Van der Bellen
will nun noch vor der Angelobung am 26. Jänner Gespräche mit den
Vertretern der Regierung, mit den Landeshauptleuten, mit
Bürgermeistern sowie mit führenden Exponenten von Gewerkschaft,
Industrie und Kirche führen. Er werde "nicht aus der Hüfte schießen",
sondern das Amt nach bestem Wissen und Gewissen ausüben, so der
designierte Bundespräsident.

Der unterlegene Kandidat Norbert Hofer gestand schon am frühen Abend
die Niederlage ein und gratulierte seinem Mitbewerber zu seinem
Erfolg. Er sei „unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat." In
sechs Jahren wolle er neuerlich für das höchste Amt im Staat
kandidieren, kündigte Hofer an.

Als Neueinsteigerin der Woche etablierte sich
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) auf Position neun im
Ranking.

Die Ergebnisse der neuen Pisa-Schulleistungsstudie verorten
Österreich im internationalen Mittelfeld. Allerdings verschlechterten
sich die 15- bis 16-Jährigen im Vergleich zur Studie aus dem Jahr
2012 punktemäßig in allen drei Teilbereichen – Naturwissenschaften,
Lesen und Mathematik. Für Bildungsministerin Hammerschmid gibt es
nichts zu beschönigen: "Das ist kein zufriedenstellendes, eigentlich
ein inakzeptables Ergebnis", sagte sie bei der Präsentation der
aktuellen Studie. Angesichts der "teils schockierenden" Ergebnisse
will Hammerschmid neben den angekündigten Reformen auch
"Sofort-Maßnahmen" setzen. Zusätzliche Diagnose- und Förderprogramme
für Volksschulen seien bereits in Vorbereitung, denn "wir dürfen
nicht mehr warten".

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel