- 01.12.2016, 11:29:18
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NÖ Ärztekammer bewirbt am Aktionstag das Volksbegehren „SOS Medizin“
Volksbegehren wird auch von der Kärntner Ärzteschaft unterstützt
Utl.: Volksbegehren wird auch von der Kärntner Ärzteschaft
unterstützt =
Wien (OTS) - Am Mittwoch dieser Woche hat das Gesundheitspaket mit
den 15a Vereinbarungen den Gesundheitsausschuss des Nationalrates
passiert. Damit steht der Weg zur Beschlussfassung im Nationalrat in
wenigen Tagen offen. Die Ärztekammer für Niederösterreich bekräftigt
daher erneut ihren Standpunkt, einer Demontage des Gesundheitssystems
nicht tatenlos zuzusehen. Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der
NÖ Ärztekammer, meint dazu: „In Niederösterreich beteiligen wir uns
an den von der Kurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen
Ärztekammer ausgerufenen Großaktionen mit einem Aktionstag, an dem
die Bevölkerung über die Auswirkungen der geplanten Einsparungen
informiert wird.“ Unter anderem ist geplant, die
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bei Verteilaktionen
mittels Flugzettel an strategisch wichtigen Punkten ihres
Bundeslandes mit dem Volksbegehren „SOS Medizin“ vertraut zu machen.
„Eine Empfehlung an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte
Niederösterreichs, am Aktionstag ihre Ordinationen zu schließen, gibt
es von uns nicht“, betont MR Dr. Dietmar Baumgartner, Vizepräsident
und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte der NÖ Ärztekammer. „Im
Gegenteil, wir rufen unsere Mitglieder dazu auf, den Aktionstag dazu
zu nutzen, ihre Patientinnen und Patienten über die massiven
Einschnitte im Gesundheitswesen und die Möglichkeit, das
Volksbegehren „SOS Medizin“ zu unterstützen, aufzuklären“.
Kärntner Ärzte unterstützen das Volksbegehren „SOS Medizin“
„Das von der NÖ Ärztekammer initiierte österreichweite Volksbegehren,
mit dem wir den Erhalt ärztlicher Einzelordinationen und
Gruppenpraxen, die Begrenzung der Arbeitszeiten für Spitalsärzte, die
Beibehaltung der Kostenrückerstattung von Wahlarzthonoraren sowie die
Möglichkeit der direkten Medikamentenabgabe erreichen wollen, wird
auch von der Ärztekammer für Kärnten unterstützt“, zeigt sich Reisner
erfreut und erklärt abschließend: „Ich bin überzeugt, dass sich auch
die Patientinnen und Patienten Einsparungen auf Kosten ihrer
Gesundheit nicht gefallen lassen und daher mit der Ärzteschaft an
einem Strang ziehen werden.“
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