• 01.12.2016, 08:00:01
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  • OTS0007

„profil“: ÖBB-Gewerkschafter gegen Hellö

ÖBB-Konzernbetriebsrat übt heftige Kritik an Fernbus-Projekt

Utl.: ÖBB-Konzernbetriebsrat übt heftige Kritik an Fernbus-Projekt =

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin profil in seiner Freitag
erscheinenden Ausgabe berichtet, schießt sich der Konzernbetriebsrat
der ÖBB heftig auf das Fernbus-Projekt Hellö der Geschäftsführung
ein. In einem Beitrag in der Herbstausgabe von „railchat“, dem
Magazin des ÖBB-Konzernbetriebsrates, wird unter dem Titel „Der Motor
stottert“ eine „ernüchternde Bilanz“ über Hellö gezogen. „Nach den
ersten Monaten im Betrieb“ offenbare sich, dass im Fernbus-Geschäft
der ÖBB einiges „im Argen“ liege. „Regelmäßige Verspätungen in den
äußerst knapp kalkulierten Fahrplänen“ gehörten „auf einigen Strecken
mittlerweile zum Standard“. Überdies würden „qualitative Mängel bei
den Bussen“ beanstandet. Insgesamt lasse „die Auslastung zu wünschen“
übrig. Die „geplanten Umsatzziele 2016“ würden „nicht erreicht“
werden. Aus den ÖBB heißt es gegenüber „profil“, es sei noch zu früh
für eine erste Hellö-Bilanz.

Unter der Marke „Hellö“ betreiben die ÖBB seit Mitte Juli elf
Fernbuslinien, unter anderem mit den Destinationen Berlin, Frankfurt,
Genua, München, Zagreb, Venedig oder Bozen. Das Projekt war noch
unter Generaldirektor Christian Kern initiiert worden.

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